„Ich möchte Bestatterin werden.“ – „Du möchtest was?“

Amrit Jung, neue Bestatterin bei Cordes Bestattungen in Hannover

Ja, die meisten Reaktionen auf meinen Wunsch den Beruf zu wechseln waren mit einigem Erstaunen verbunden. Dazu muss man sagen, dass ich gelernte Buchhändlerin bin, die die Kinder- und Jugendbuchabteilung in einem hannoverschen Familienunternehmen leitete. Dieser Wechsel erscheint schon extrem. Aber ich fand es einfach spannend und wurde nicht enttäuscht, als es dann so weit war und ich meinen ersten Tag als Bestatterin hatte.

Das Erste, was ich mitbekam war, dass man Trauer nicht über einen Kamm scheren kann. Jeder Mensch ist anders und geht somit auch anders mit persönlichen Verlusten um. Und genau da setzen wir als Bestattungsunternehmen auch an. Eine Trauerfeier zu organisieren ist an sich nicht schwer, aber wenn dann besondere Wünsche genannt werden, fängt der interessante Part an. Weiterlesen

Neues Kolumbarium in der Südstadt von Hannover

Mit dem Kolumbarium hat sich die Christliche Gemeinde der Südstadt einen Ort geschaffen, in dem Trauernde und weitere Angehörige noch nach dem Tode bei den Gottesdiensten in der Kirche verbunden sind. Diese in der Südstadt von Hannover gelegene Ruhestätte ist das zweite Kolumbarium in Hannover nach dem Kolumbarium Hl. Herz Jesu in Misburg.

Immer häufiger fällt die Entscheidung für eine anonyme Beisetzung – auch aus Sorge, dass die Grabpflege von den Angehörigen nicht gewährleistet werden kann.  Wo ein Mensch gelebt hat, da will er oft auch bestattet werden. Im Südstadt-Kolumbarium in der Nazarethkirche wird die alte christliche Tradition lebendig, die Verstorbenen auch räumlich in der gottesdienstlichen Gemeinschaft zu halten. Weiterlesen

Sind Referenzen für Bestatter eigentlich pietätlos?

Referenzen für Friedrich Cordes Bestattungen aus Hannover

Auch Bestatter und Unternehmen der Beerdigungs-Branche haben “Mitbewerber” und müssen daher in der einen oder anderen Weise ihre Leistungen vermarkten. Nun kann man sicher in lokalen Zeitschriften und Zeitungen mit Anzeigen werben – doch die sind spätestens am zweiten Tag ausgelesen und landen bestensfalls im Altpapier. Wir hier bei Friedrich Cordes Bestattungen haben uns daher dagegen entschieden und setzen stattdessen aufs Internet. Zum Beispiel auf unsere Webseite und unseren Blog, den Sie gerade lesen. Und natürlich darauf, dass sich die gute Arbeit – insbesondere bei Beratung und Ausführung von alternativen Bestattungen – die wir tagtäglich für die von uns betreuten Familien in der gesamten Region Hannover leisten, herumspricht. Weiterlesen

Seelhorst:
Ein Reform-Friedhof in Hannover

Seelhorst Stadtfriedhof Hannover

Der Friedhof Seelhorst entstand 1919 als dritter Stadtfriedhof in Hannover. Er ist symmetrisch gegliedert, alle Wege sind rechtwinklig angeordnet. Auch die einzelnen Friedhofsabteilungen sind streng geometrisch im Stil eines architektonisch gestalteten Parkfriedhofs mit einer axialen Gestaltung. Dabei entspricht die über den Friedhof führende Lindenallee in den Abmessungen einer Allee im Berggarten in Herrenhausen. Seinem Gesamtcharakter nach repräsentiert er einen typischen Reformfriedhof – ein Paradebeispiel zeitgenössischer deutscher Planung Anfang des 20. Jahrhunderts.

Daran liegen die vom Architekten Konrad Wittmann entworfenen Bauten (zwei Kapellen, Krematorium, Betriebsgebäude), die dieser im expressionistischen Klinkerstil (Backsteinexpressionismus) der 1920er Jahre anlegte. Diesem Baustil entsprechen das Anzeigerhochhaus in Hannover und das Chilehaus in Hamburg. Das regte damals auch das Fachmagazin „Der Baumeister“ an, einen ausführlichen Bericht über diese prägnanten Friedhofsbauten zu veröffentlichen. Weiterlesen

Zahlen Sie die Bestattung doch einfach digital: Mit Bitcoins!

Bitcoin Terminal von PEY in Hannover

Einen Kaffee oder ein paar Blumen mit Bitcoins über das „Pey-Terminal“ in seinem Viertel zu bezahlen, das hat man hierzulande vielleicht schon mal gesehen, aber eine Bestattung damit ganz oder teilweise bezahlen, das ist doch mal was Neues! Hannover ist dabei international ein echter Vorreiter und hat im Norden bereits so etwas wie eine „Bitcoin-Meile“. Das fanden wir so spannend, dass wir uns an diese „Meile“ mitangeschlossen haben.

Hintergrund der rasanten Entwicklung ist, dass einer der herausragenden Entwickler für eine Bezahl-App in Hannover aktiv ist. Und die funktioniert ganz einfach: Beim Bezahlen gibt der Händler den gewünschten Euro-Betrag am so genannten „Pey-Terminal“ ein.

Es erscheint dann ein QR-Code, den der Kunde mithilfe seiner Pey-App scannt – Summe bestätigen, autorisieren – und schon ist die Bezahlung per Bitcoin erledigt. Das dauert nicht länger als das Zahlen per EC-Karte. Durch die Zusammenarbeit mit dem Dienstleister Bitpay wird der Betrag direkt umgerechnet und kommt beim Händler in Euro an. Weiterlesen

Die Pokémon Go-Welle schwappt auch auf Friedhöfe in Hannover.
Wie ist das einzuschätzen?

Pokémon Go auf dem Friedhof

Die Pokémon-Welle scheint unaufhaltbar und in die Medien werden wir immer noch davon überschwemmt. Das kann man gut finden oder nicht, kleine Monster auf seinem Handy zu fangen und dafür weite Fußmärsche auf sich zu nehmen, an der frischen Luft sein und die Wirtschaft in der Nachbarschaft zu stärken – das hört sich aber gar nicht so schlecht an, oder?

Pokémon, ein fiktives Spiel, das Anfang der Zweitausender seinen Siegesfeldzug in Form von Gameboy-Spielen und Spielkarten begann, erlebt jetzt zirka 15 Jahre später seine Erfrischungskur auf den Smartphones. Der Erfolg liegt auch sicher daran, dass es teilweise kostenlos heruntergeladen und gespielt werden kann.

Zum Ablauf: Überall sind auf der Pokémon-Karte (die via Google-Maps abgeglichen wird) so genannte Pokéshops und Arenen zu finden. Aber, es gibt sie auch auf Friedhöfen und in der Nähe von Kirchen – sogar beim Holocaust-Denkmal in Berlin kann man spielen. Dabei darf man sich schon fragen, ob das wirklich sein muss, da diese Orte ja zum Trauern sind oder um das Andenken der Verstorbenen zu wahren. Weiterlesen