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Wissen & Erfahrung


Neuer St. Nicolai Friedhof in Hannovers NordstadtRalf Müller | Cordes Bestattungen Hannover
Bestattungskultur, Hintergrund-Wissen, Wissen & Erfahrung

Aufgelassene Friedhöfe in Hannover: Grabmale, Parks und Stadtgeschichte

16. Oktober 2026/in Bestattungskultur, Hintergrund-Wissen, Wissen & Erfahrung /von ruthemann

Die aufgelassenen Friedhöfe in Hannover liegen mitten in der Innenstadt: der St.-Nikolai-Friedhof an der Goseriede, der Neustädter Friedhof an der Brühlstraße und der Gartenfriedhof an der Marienstraße. Auf keinem von ihnen wird seit rund 150 Jahren noch bestattet. Alle drei wurden nach ihrer Schließung in öffentliche Grünanlagen umgewandelt, ohne dass der Friedhofscharakter verloren ging. In der Nordstadt kommt der Alte Jüdische Friedhof an der Oberstraße hinzu, ein Ort, der nach jüdischem Religionsgesetz niemals aufgelassen werden darf.

Der älteste ist der St.-Nikolai-Friedhof. Er entstand vermutlich in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts außerhalb der Stadtmauer vor dem Steintor, zusammen mit einem Hospital, in dem an Lepra erkrankte Menschen isoliert wurden. Ab dem 15. Jahrhundert diente er als Begräbnisplatz für die Bewohner der Altstadt und musste bis 1824 viermal erweitert werden. Weiterlesen

https://www.hannover-bestattung.de/wp-content/uploads/2026/08/20260710_120645.jpg 450 600 ruthemann https://www.hannover-bestattung.de/wp-content/uploads/2022/10/logo-cordes-bestattungen.svg ruthemann2026-10-16 15:23:472026-10-16 15:23:47Aufgelassene Friedhöfe in Hannover: Grabmale, Parks und Stadtgeschichte
Das Grabmal selbst erinnert an einen Empelder Hofbesitzer, der 1918 in Frankreich fiel. Es entstand bereits 1919 und ist bis heute erhalten. Nun ist durch die Arbeiten am Weg erstmals deutlich geworden, dass sich unmittelbar darunter eine alte gemauerte Grabkammer befindet.Tom Heider | Cordes Bestattungen
Hintergrund-Wissen, Über uns - Arbeit und Leben, Wissen & Erfahrung

Ein Grab, das plötzlich Fragen aufwirft – Heinrich Homann aus Empelde

22. September 2026/in Hintergrund-Wissen, Über uns - Arbeit und Leben, Wissen & Erfahrung /von ruthemann

Auf dem Friedhof in Empelde steht seit vielen Jahrzehnten ein bemerkenswertes Grabmal.

Es erinnert an Heinrich Homann, einen Empelder Hofbesitzer und Leutnant der Reserve, der am 2. September 1918 in Frankreich gefallen ist. Seine Inschrift berichtet von seinem Einsatz als Batterieführer und seinen Auszeichnungen mit dem Eisernen Kreuz I. und II. Klasse. Das eindrucksvolle Porträtmedaillon auf dem Grabmal trägt die Jahreszahl 1919. Für uns war diese Grabstätte lange vor allem eines: ein alter Erinnerungsstein an einen Empelder Gefallenen des Ersten Weltkriegs.

Doch bei der kürzlich erfolgten Erneuerung des Weges unmittelbar an der Grabstelle kam etwas zum Vorschein, womit niemand gerechnet hatte: Direkt unterhalb des Grabmals wurde eine gemauerte Gruft aus roten Ziegeln sichtbar.

Und plötzlich stellen sich neue Fragen. Weiterlesen

https://www.hannover-bestattung.de/wp-content/uploads/2026/09/HomannGrabstein.jpg 930 953 ruthemann https://www.hannover-bestattung.de/wp-content/uploads/2022/10/logo-cordes-bestattungen.svg ruthemann2026-09-22 18:00:442026-09-22 20:12:35Ein Grab, das plötzlich Fragen aufwirft – Heinrich Homann aus Empelde
Friedhof RonnenbergRalf Müller | Cordes Bestattungen Hannover
Hintergrund-Wissen, Wissen & Erfahrung

Friedhöfe als Lebensraum: Welche Rolle Hannovers Grabstätten für die Artenvielfalt spielen

17. Juli 2026/in Hintergrund-Wissen, Wissen & Erfahrung /von ruthemann

Friedhöfe als Lebensraum zu begreifen, verschiebt den Blick auf Orte, die zunächst allein mit Abschied und Erinnerung verbunden werden. In Hannover treten sie zugleich als innerstädtische Grünflächen in Erscheinung, deren Bedeutung für Natur und Artenvielfalt über die kulturelle Funktion hinausreicht. Wie eng Trauerort und Naturschutz zusammenhängen, hat das Projekt „Ökologische Nische Friedhof“ des BUND Niedersachsen sichtbar gemacht, das von 2017 bis 2020 auf vier großen Friedhöfen in Niedersachsen umgesetzt und von der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung gefördert wurde.
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https://www.hannover-bestattung.de/wp-content/uploads/2026/07/20260526_133228.jpg 423 600 ruthemann https://www.hannover-bestattung.de/wp-content/uploads/2022/10/logo-cordes-bestattungen.svg ruthemann2026-07-17 13:23:262026-07-17 13:23:26Friedhöfe als Lebensraum: Welche Rolle Hannovers Grabstätten für die Artenvielfalt spielen
Das Lebensende von Frauen findet häufiger in einem Kontext statt, der von langer Lebensgeschichte, gelebter Fürsorge und dem Verlust vertrauter Menschen geprägt ist.
Hintergrund-Wissen, Wissen & Erfahrung

Sterben Frauen anders? Lebensende, Einsamkeit und Bestattungsvorsorge

25. Mai 2026/in Hintergrund-Wissen, Wissen & Erfahrung /von ruthemann

Ob die Lebenserwartung von Frauen und Männern in Deutschland auseinandergeht, ist gut dokumentiert: Nach Daten des Statistischen Bundesamts liegt die mittlere Lebenserwartung von Frauen in Deutschland deutlich über der von Männern — der Abstand beträgt mehrere Jahre. Sterben Frauen deshalb auch anders — stiller, einsamer, mit mehr innerer Vorbereitung? Diese Frage führt weit über die reine Statistik hinaus und berührt das, was ein Lebensende ausmacht.

Die Ursachen für die höhere Lebenserwartung von Frauen sind vielschichtig. Biologische Faktoren spielen eine Rolle, aber auch ein im Durchschnitt vorsichtigeres Gesundheitsverhalten: Frauen nehmen Vorsorgeuntersuchungen häufiger wahr, greifen statistisch seltener zu Tabak und Alkohol und sind — gemessen an Unfallraten und risikobehaftetem Verhalten — geringeren alltäglichen Gefahren ausgesetzt. Doch ein längeres Leben bedeutet nicht zwangsläufig ein leichteres Altern.

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https://www.hannover-bestattung.de/wp-content/uploads/2026/05/AdobeStock_769223397.jpeg 556 992 ruthemann https://www.hannover-bestattung.de/wp-content/uploads/2022/10/logo-cordes-bestattungen.svg ruthemann2026-05-25 13:08:172026-05-25 13:08:17Sterben Frauen anders? Lebensende, Einsamkeit und Bestattungsvorsorge
Literatur kann in der Trauer helfen Dinge einzuordnen, den Trauerprozess unterstützen.
Hintergrund-Wissen, Im Trauerfall, Wissen & Erfahrung

Trauer und Literatur: Wie Sprache in Zeiten des Verlustes trägt

13. April 2026/in Hintergrund-Wissen, Im Trauerfall, Wissen & Erfahrung /von ruthemann

Wenn der Schmerz zu groß wird, um ihn in eigene Worte zu fassen, greifen manche Menschen zu einem Buch – finden hier Trost, sehen die eigenen Empfindungen widergespiegelt. Diese Verbindung zwischen Trauer und Literatur reicht denn auch weit zurück: Von den Klageliedern des Alten Testaments über Rilkes Gedichte zu Tod und Vergänglichkeit bis hin zu Joan Didions autobiografischem Werk „Das Jahr des magischen Denkens“ (2005) zieht sich ein roter Faden durch die Jahrhunderte. Dichterinnen, Dichter und Schriftsteller haben immer wieder das ausgedrückt, was Menschen allein nicht auszusprechen vermochten.

Was Literatur in der Trauer leistet, lässt sich nicht auf eine einzige Funktion reduzieren. Sie erklärt nicht, sie wertet nicht, sie drängt nicht. Sie öffnet stattdessen einen Raum, in dem der Schmerz so sein darf, wie er ist – ungeordnet, widersprüchlich, unfertig. Rilke schrieb über den Tod als Teil eines größeren Seins, ohne ihn zu verharmlosen. C.S. Lewis dokumentierte in „Über die Trauer“ (englisches Original „A Grief Observed“, 1961) seine eigene Erfahrung nach dem Tod seiner Frau mit einer Schonungslosigkeit, die bis heute wirkt – gerade, weil er keine Antworten liefert, sondern das Aushalten beschreibt. Weiterlesen

https://www.hannover-bestattung.de/wp-content/uploads/2026/04/AdobeStock_356294814.jpeg 660 992 ruthemann https://www.hannover-bestattung.de/wp-content/uploads/2022/10/logo-cordes-bestattungen.svg ruthemann2026-04-13 11:55:182026-04-13 12:13:57Trauer und Literatur: Wie Sprache in Zeiten des Verlustes trägt
Bestattungskosten gehören rechtlich zu den Nachlassverbindlichkeiten.
Hintergrund-Wissen, Im Trauerfall, Wissen & Erfahrung

Bestattungskosten im Nachlass: Wenn Erben das Erbe anfechten können

23. Januar 2026/in Hintergrund-Wissen, Im Trauerfall, Wissen & Erfahrung /von ruthemann

Ein Urteil des Landgerichts Frankenthal aus dem Februar 2025 verdeutlicht, welche rechtlichen Folgen Bestattungskosten im Nachlass haben können und wann eine bereits angenommene Erbschaft noch angefochten werden kann. Der Fall zeigt exemplarisch, welche finanziellen Konsequenzen mit einer Erbschaft verbunden sein können und unter welchen Umständen ein Irrtum zur erfolgreichen Anfechtung führt.

Bestattungskosten gehören rechtlich zu den Nachlassverbindlichkeiten. Das bedeutet, dass sie aus dem Vermögen des Verstorbenen zu begleichen sind. Reicht dieses nicht aus, haftet der Erbe grundsätzlich für diese Kosten. Im vorliegenden Fall hatte ein Sohn seinen Vater beerbt, zu dem er seit Jahren keinen Kontakt mehr pflegte. Die Witwe des Verstorbenen organisierte die Bestattung und zahlte zunächst die entstandenen Kosten von rund 7.500 Euro. Anschließend forderte sie vom Sohn die Erstattung, da dieser die Erbschaft nicht innerhalb der sechswöchigen Frist ausgeschlagen hatte. Weiterlesen

https://www.hannover-bestattung.de/wp-content/uploads/2026/01/AdobeStock_35320288.jpeg 661 992 ruthemann https://www.hannover-bestattung.de/wp-content/uploads/2022/10/logo-cordes-bestattungen.svg ruthemann2026-01-23 17:50:412026-01-23 17:55:21Bestattungskosten im Nachlass: Wenn Erben das Erbe anfechten können
Wenn Bestatter an Schulen von ihrer Arbeit erzählen, von Verwesungsprozessen und Autolyse, aber auch von bunten Abschiedsfeiern und persönlichen Ritualen ...Screenshot: HAZ.de
Bestattungskultur, Hintergrund-Wissen, Medien und Presse, Veranstaltung, Wissen & Erfahrung

Moderne Bestattungskultur: Wandel der Rituale und neue Wege des Abschieds

15. Dezember 2025/in Bestattungskultur, Hintergrund-Wissen, Medien und Presse, Veranstaltung, Wissen & Erfahrung /von ruthemann

Die moderne Bestattungskultur befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Was früher als starres Regelwerk galt, öffnet sich zunehmend für individuelle Gestaltungsmöglichkeiten und persönliche Formen des Gedenkens. Ein Bestatter aus Hannover-Linden, der regelmäßig an Schulen über seinen Beruf spricht, zeigt eindrücklich, wie vielfältig Abschiednahme heute sein kann – und dass das Sprechen über den Tod keineswegs bedrückend sein muss.

Traditionelle Erdbestattungen bleiben zwar Teil des Angebots, doch selbst sie sind nichts für die Ewigkeit. Je nach Friedhof beträgt die Ruhezeit zwischen 15 und 35 Jahren, bevor ein Grab neu belegt wird. Bei solchen Neubelegungen kommen mitunter persönliche Grabbeigaben zum Vorschein – von Herzschrittmachern bis hin zu Sonnenbrillen, die Angehörige ihren Verstorbenen mitgegeben haben. Solche Funde erzählen Geschichten von Menschen, die auch im Tod ihre Persönlichkeit bewahren wollten. Weiterlesen

https://www.hannover-bestattung.de/wp-content/uploads/2025/12/Cordes-Bestattung-Wennigsen-Haz.jpg 473 637 ruthemann https://www.hannover-bestattung.de/wp-content/uploads/2022/10/logo-cordes-bestattungen.svg ruthemann2025-12-15 16:12:292025-12-15 16:12:29Moderne Bestattungskultur: Wandel der Rituale und neue Wege des Abschieds
Neue Wege der Trauerbegleitung auf Friedhöfen: Die Trostbox
Bestattungskultur, Wissen & Erfahrung

Neue Trauerbegleitung auf Friedhöfen: Der Trostboxen-Automat

17. November 2025/in Bestattungskultur, Wissen & Erfahrung /von ruthemann

Ein ungewöhnliches Projekt der katholischen Kirche in Berlin zeigt neue Wege der Trauerbegleitung auf Friedhöfen. Seit Januar steht auf dem katholischen Friedhof in Hohenschönhausen ein Automat, der sogenannte „Schatzkästchen“ mit tröstlichem Inhalt anbietet. Das Konzept verbindet niederschwellige Zugänglichkeit mit durchdachten Inhalten für trauernde Menschen.

Der „Kiosk der Kostbarkeiten“ enthält fünf verschiedene Boxen, die unterschiedliche Facetten der Trauer ansprechen. Die Inhalte wurden bewusst alltagstauglich gestaltet – keine Dekoration, sondern praktische Gegenstände für den täglichen Gebrauch. In der „Bauchgefühle“-Box finden sich beispielsweise Seed Balls zum Einpflanzen und ein Knautschball, der Wut und Verzweiflung Raum gibt. Die „Trostgold“-Box enthält speziell entwickelte Trauer- und Trostkarten, da das Angebot angemessener Karten oft mangelhaft ist. Die „Sternstunden“-Box widmet sich dankbaren Erinnerungen, während die „Lichtblick“-Box Hoffnung aus dunklen Momenten vermitteln soll. In der „Weggefährten“-Box findet sich unter anderem ein Engels-Anhänger mit integriertem Einkaufschip – ein alltäglicher Begleiter, der symbolisch für Unterstützung auf dem Trauerweg steht. Weiterlesen

https://www.hannover-bestattung.de/wp-content/uploads/2025/11/364A4493-Verbessert-RR.jpeg 524 624 ruthemann https://www.hannover-bestattung.de/wp-content/uploads/2022/10/logo-cordes-bestattungen.svg ruthemann2025-11-17 17:25:572025-11-17 17:30:08Neue Trauerbegleitung auf Friedhöfen: Der Trostboxen-Automat
Das neue Baumbestattungsfeld in Empelde befindet sich im nördlichen Bereich des Friedhofs an der Häkenstraße. Die Anlage bietet Platz für 40 Urnengräber, die beidseitig entlang eines geschwungenen Schotterrasenwegs angeordnet sind. Sieben neu gepflanzte Hochstämme prägen zusammen mit einer speziell ausgewählten Unterpflanzung aus Stauden, Gräsern und Farnen den waldartigen Charakter der Ruhestätte.https://www.ronnenberg.de/service/friedhofswesen/
Moderne Bestattungsformen, Wissen & Erfahrung

Baumbestattung in Ronnenberg: Neue Möglichkeiten der naturnahen Beisetzung

15. September 2025/in Moderne Bestattungsformen, Wissen & Erfahrung /von ruthemann

Die Baumbestattung gewinnt in deutschen Kommunen zunehmend an Bedeutung. Ronnenberg reagiert auf diese Entwicklung und erweitert das Angebot naturnaher Bestattungsformen auf den städtischen Friedhöfen. Nach dem bereits bestehenden Baumbestattungsfeld auf dem Friedhof Ronnenberg wurde nun auch in Empelde eine entsprechende Anlage eröffnet.

Die Statistiken der Friedhofsverwaltung Ronnenberg verdeutlichen einen markanten Wandel in der Bestattungskultur. Während im Jahr 2005 noch etwa 90 Prozent aller Beisetzungen als Sargbestattungen erfolgten, hat sich das Verhältnis bis 2025 grundlegend verschoben. Aktuell entscheiden sich 70 Prozent der Hinterbliebenen für Urnenbeisetzungen, nur noch 30 Prozent wählen die traditionelle Sargbestattung. Dieser Trend zeigt sich auf allen acht städtischen Friedhöfen der Kommune. Weiterlesen

https://www.hannover-bestattung.de/wp-content/uploads/2025/09/20230424_104956.jpg 1500 2000 ruthemann https://www.hannover-bestattung.de/wp-content/uploads/2022/10/logo-cordes-bestattungen.svg ruthemann2025-09-15 17:19:502025-09-15 17:19:50Baumbestattung in Ronnenberg: Neue Möglichkeiten der naturnahen Beisetzung
Die frühmittelralterlichen Sieben Trappen.
Bestattungskultur, Wissen & Erfahrung

Die Sieben Trappen von Benthe – Frühmittelalterliche Grabdenkmale mit moderner Anmutung

6. August 2025/in Bestattungskultur, Wissen & Erfahrung /von ruthemann

Am Rande des kleinen Ortes Benthe in Niedersachsen befinden sich die sogenannten Sieben Trappen, eine Gruppe von sieben steinernen Grabmale, die vermutlich aus dem Frühmittelalter stammen. Die genaue Herkunft und Bedeutung dieser Stelen ist zwar nicht eindeutig geklärt, doch archäologische Untersuchungen und regionale Überlieferungen deuten darauf hin, dass es sich um frühchristliche Grab- oder Gedenksteine handelt. Weiterlesen

https://www.hannover-bestattung.de/wp-content/uploads/2025/08/1038px-Sieben_Trappen_in_Reihe-e1754486791252.jpg 555 800 ruthemann https://www.hannover-bestattung.de/wp-content/uploads/2022/10/logo-cordes-bestattungen.svg ruthemann2025-08-06 15:22:512025-08-06 15:27:58Die Sieben Trappen von Benthe – Frühmittelalterliche Grabdenkmale mit moderner Anmutung
Wie der Bestattungswunsch sich darstellt, gilt. Etwa im Reihengrab wie hier.
Hintergrund-Wissen, Organisation und Abwicklung, Wissen & Erfahrung

Bestattungswunsch des Verstorbenen hat Vorrang vor Angehörigenwünschen

23. Juni 2025/in Hintergrund-Wissen, Organisation und Abwicklung, Wissen & Erfahrung /von ruthemann

Eine Tochter hatte ihre verstorbene Mutter entgegen deren ausdrücklichem Wunsch nicht in einem Rasengrab, sondern in einem Reihengrab mit Grabstein bestatten lassen. Die Verstorbene hatte zu Lebzeiten explizit den Wunsch nach einer Bestattung in einem „Wiesengrab“ geäußert. Dennoch wählte die bürgergeldbeziehende Tochter eine kostenintensivere Bestattungsform, ignorierte den Bestattungswunsch und beantragte anschließend die Kostenübernahme von rund 3.600 Euro beim Sozialhilfeträger.

Der konkrete Fall verdeutlicht die rechtlichen Grenzen bei der Kostenübernahme durch Sozialhilfeträger. Das Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen stellte in seinem Urteil vom November 2024 klar, dass der Bestattungswunsch des Verstorbenen grundsätzlich Vorrang vor den Vorstellungen der Angehörigen hat. Diese Entscheidung betrifft insbesondere Fälle, in denen Sozialhilfeträger die Kosten für Bestattungen übernehmen sollen. Weiterlesen

https://www.hannover-bestattung.de/wp-content/uploads/2025/06/AdobeStock_1225850523.jpeg 415 726 ruthemann https://www.hannover-bestattung.de/wp-content/uploads/2022/10/logo-cordes-bestattungen.svg ruthemann2025-06-23 14:15:562025-06-23 14:21:24Bestattungswunsch des Verstorbenen hat Vorrang vor Angehörigenwünschen
Die Eibe steht als wohl bekannteste unter den Trauerpflanzen für Unsterblichkeit und ewiges Leben.
Bestattungskultur, Wissen & Erfahrung

Trauerpflanzen und deren symbolische Bedeutung in der Friedhofsgestaltung

22. Mai 2025/in Bestattungskultur, Wissen & Erfahrung /von ruthemann

Trauerpflanzen prägen seit Jahrhunderten die Gestaltung von Friedhöfen und Grabstätten im deutschsprachigen Raum. Diese botanischen Symbole tragen tiefe kulturelle Bedeutungen und verkörpern menschliche Gefühle von Trauer, Erinnerung und Hoffnung auf eine Fortsetzung des Lebens nach dem Tod.

Die Eibe steht als wohl bekannteste unter den Trauerpflanzen für Unsterblichkeit und ewiges Leben. Ihre immergrünen Nadeln überdauern alle Jahreszeiten und symbolisieren damit die Unvergänglichkeit der Seele. Friedhofsgärtner schätzen diese robuste Konifere für ihre Langlebigkeit und ihren geringen Pflegeaufwand. Die Eibe erträgt sowohl Sonne als auch Schatten und entwickelt über Jahrzehnte eine majestätische Erscheinung, die Grabstätten einen würdevollen Rahmen verleiht. Weiterlesen

https://www.hannover-bestattung.de/wp-content/uploads/2025/05/AdobeStock_1288727870.jpeg 356 624 ruthemann https://www.hannover-bestattung.de/wp-content/uploads/2022/10/logo-cordes-bestattungen.svg ruthemann2025-05-22 17:01:372025-05-22 17:13:22Trauerpflanzen und deren symbolische Bedeutung in der Friedhofsgestaltung
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