Aufgelassene Friedhöfe in Hannover: Grabmale, Parks und Stadtgeschichte
Die aufgelassenen Friedhöfe in Hannover liegen mitten in der Innenstadt: der St.-Nikolai-Friedhof an der Goseriede, der Neustädter Friedhof an der Brühlstraße und der Gartenfriedhof an der Marienstraße. Auf keinem von ihnen wird seit rund 150 Jahren noch bestattet. Alle drei wurden nach ihrer Schließung in öffentliche Grünanlagen umgewandelt, ohne dass der Friedhofscharakter verloren ging. In der Nordstadt kommt der Alte Jüdische Friedhof an der Oberstraße hinzu, ein Ort, der nach jüdischem Religionsgesetz niemals aufgelassen werden darf.
Der älteste ist der St.-Nikolai-Friedhof. Er entstand vermutlich in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts außerhalb der Stadtmauer vor dem Steintor, zusammen mit einem Hospital, in dem an Lepra erkrankte Menschen isoliert wurden. Ab dem 15. Jahrhundert diente er als Begräbnisplatz für die Bewohner der Altstadt und musste bis 1824 viermal erweitert werden. Weiterlesen
Ralf Müller | Cordes Bestattungen Hannover

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