Ein Grab, das plötzlich Fragen aufwirft – Heinrich Homann aus Empelde
Auf dem Friedhof in Empelde steht seit vielen Jahrzehnten ein bemerkenswertes Grabmal.
Es erinnert an Heinrich Homann, einen Empelder Hofbesitzer und Leutnant der Reserve, der am 2. September 1918 in Frankreich gefallen ist. Seine Inschrift berichtet von seinem Einsatz als Batterieführer und seinen Auszeichnungen mit dem Eisernen Kreuz I. und II. Klasse. Das eindrucksvolle Porträtmedaillon auf dem Grabmal trägt die Jahreszahl 1919. Für uns war diese Grabstätte lange vor allem eines: ein alter Erinnerungsstein an einen Empelder Gefallenen des Ersten Weltkriegs.
Doch bei der kürzlich erfolgten Erneuerung des Weges unmittelbar an der Grabstelle kam etwas zum Vorschein, womit niemand gerechnet hatte: Direkt unterhalb des Grabmals wurde eine gemauerte Gruft aus roten Ziegeln sichtbar.
Und plötzlich stellen sich neue Fragen. Weiterlesen
Tom Heider | Cordes Bestattungen
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