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Das Grabmal selbst erinnert an einen Empelder Hofbesitzer, der 1918 in Frankreich fiel. Es entstand bereits 1919 und ist bis heute erhalten. Nun ist durch die Arbeiten am Weg erstmals deutlich geworden, dass sich unmittelbar darunter eine alte gemauerte Grabkammer befindet.Tom Heider | Cordes Bestattungen
Hintergrund-Wissen, Über uns - Arbeit und Leben, Wissen & Erfahrung

Ein Grab, das plötzlich Fragen aufwirft – Heinrich Homann aus Empelde

22. September 2026/in Hintergrund-Wissen, Über uns - Arbeit und Leben, Wissen & Erfahrung /von ruthemann

Auf dem Friedhof in Empelde steht seit vielen Jahrzehnten ein bemerkenswertes Grabmal.

Es erinnert an Heinrich Homann, einen Empelder Hofbesitzer und Leutnant der Reserve, der am 2. September 1918 in Frankreich gefallen ist. Seine Inschrift berichtet von seinem Einsatz als Batterieführer und seinen Auszeichnungen mit dem Eisernen Kreuz I. und II. Klasse. Das eindrucksvolle Porträtmedaillon auf dem Grabmal trägt die Jahreszahl 1919. Für uns war diese Grabstätte lange vor allem eines: ein alter Erinnerungsstein an einen Empelder Gefallenen des Ersten Weltkriegs.

Doch bei der kürzlich erfolgten Erneuerung des Weges unmittelbar an der Grabstelle kam etwas zum Vorschein, womit niemand gerechnet hatte: Direkt unterhalb des Grabmals wurde eine gemauerte Gruft aus roten Ziegeln sichtbar.

Und plötzlich stellen sich neue Fragen. Weiterlesen

https://www.hannover-bestattung.de/wp-content/uploads/2026/09/HomannGrabstein.jpg 930 953 ruthemann https://www.hannover-bestattung.de/wp-content/uploads/2022/10/logo-cordes-bestattungen.svg ruthemann2026-09-22 18:00:442026-09-22 20:12:35Ein Grab, das plötzlich Fragen aufwirft – Heinrich Homann aus Empelde
Neue Bestattungsgesetze in Hessen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt verändern auch die Fristen, Bestattungsformen und Pflichten für Bestattungsunternehmen.
Hintergrund-Wissen, Organisation und Abwicklung

Gesetzesänderungen für Bestatter in Hessen, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt

17. August 2026/in Hintergrund-Wissen, Organisation und Abwicklung /von ruthemann

Mehrere Bundesländer haben ihre Bestattungsgesetze in den vergangenen Monaten grundlegend überarbeitet. Die aktuellen Gesetzesänderungen für Bestatter betreffen unter anderem die Fristen für die Beisetzung, die zulässigen Bestattungsformen, Vorgaben zur Leichenschau sowie den Umgang mit früh verstorbenen Kindern, den sogenannten Sternenkindern. Damit verändern sich vielerorts Abläufe, Beratungsinhalte und Dokumentationspflichten für Bestattungsunternehmen.

In Hessen ist im Oktober 2025 ein neues Friedhofs- und Bestattungsgesetz in Kraft getreten. Die Höchstfrist für die Bestattung wurde von vier auf zehn Tage nach dem Todeseintritt verlängert, während die Mindestfrist von 48 Stunden unverändert bleibt. Kinder unter 500 Gramm und vor der vollendeten 24. Schwangerschaftswoche erhalten künftig ein individuelles Bestattungsrecht; Krankenhäuser sind verpflichtet, Eltern aktiv auf diese Möglichkeit hinzuweisen. Zudem wird die Gemeinschaftsbestattung ausdrücklich ermöglicht, eine Anregung, die ursprünglich von kirchlicher Seite kam. Für die Zukunft schafft das Gesetz außerdem eine Ermächtigungsgrundlage, um Leichenschau-Schein und Leichenpass per Rechtsverordnung digital auszustellen. Weiterlesen

https://www.hannover-bestattung.de/wp-content/uploads/2026/08/AdobeStock_509491173.jpeg 378 567 ruthemann https://www.hannover-bestattung.de/wp-content/uploads/2022/10/logo-cordes-bestattungen.svg ruthemann2026-08-17 13:09:492026-08-17 13:14:51Gesetzesänderungen für Bestatter in Hessen, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt
Friedhof RonnenbergRalf Müller | Cordes Bestattungen Hannover
Hintergrund-Wissen, Wissen & Erfahrung

Friedhöfe als Lebensraum: Welche Rolle Hannovers Grabstätten für die Artenvielfalt spielen

17. Juli 2026/in Hintergrund-Wissen, Wissen & Erfahrung /von ruthemann

Friedhöfe als Lebensraum zu begreifen, verschiebt den Blick auf Orte, die zunächst allein mit Abschied und Erinnerung verbunden werden. In Hannover treten sie zugleich als innerstädtische Grünflächen in Erscheinung, deren Bedeutung für Natur und Artenvielfalt über die kulturelle Funktion hinausreicht. Wie eng Trauerort und Naturschutz zusammenhängen, hat das Projekt „Ökologische Nische Friedhof“ des BUND Niedersachsen sichtbar gemacht, das von 2017 bis 2020 auf vier großen Friedhöfen in Niedersachsen umgesetzt und von der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung gefördert wurde.
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https://www.hannover-bestattung.de/wp-content/uploads/2026/07/20260526_133228.jpg 423 600 ruthemann https://www.hannover-bestattung.de/wp-content/uploads/2022/10/logo-cordes-bestattungen.svg ruthemann2026-07-17 13:23:262026-07-17 13:23:26Friedhöfe als Lebensraum: Welche Rolle Hannovers Grabstätten für die Artenvielfalt spielen
Rheinland-Pfalz ist bislang das einzige Bundesland in Deutschland, in dem eine Flussbestattung gesetzlich geregelt ist.
Hintergrund-Wissen, Moderne Bestattungsformen, Organisation und Abwicklung

Flussbestattung in Rheinland-Pfalz: Rechtlicher Rahmen und praktischer Ablauf

15. Juni 2026/in Hintergrund-Wissen, Moderne Bestattungsformen, Organisation und Abwicklung /von ruthemann

Rheinland-Pfalz ist bislang das einzige Bundesland in Deutschland, in dem eine Flussbestattung gesetzlich geregelt und damit zulässig ist. Diese Bestattungsform, bei der die Asche eines Verstorbenen auf einem Fluss beigesetzt wird, stellt für viele Familien eine völlig neue Möglichkeit dar — zugleich aber auch eine, bei der die rechtlichen Bedingungen sehr genau zu beachten sind. Wer sich damit befasst, tut gut daran, den genauen Ablauf und die geltenden Anforderungen zu kennen, bevor Entscheidungen getroffen werden. Weiterlesen

https://www.hannover-bestattung.de/wp-content/uploads/2026/06/AdobeStock_1135128158.jpeg 378 567 ruthemann https://www.hannover-bestattung.de/wp-content/uploads/2022/10/logo-cordes-bestattungen.svg ruthemann2026-06-15 14:26:212026-06-15 14:26:21Flussbestattung in Rheinland-Pfalz: Rechtlicher Rahmen und praktischer Ablauf
Das Lebensende von Frauen findet häufiger in einem Kontext statt, der von langer Lebensgeschichte, gelebter Fürsorge und dem Verlust vertrauter Menschen geprägt ist.
Hintergrund-Wissen, Wissen & Erfahrung

Sterben Frauen anders? Lebensende, Einsamkeit und Bestattungsvorsorge

25. Mai 2026/in Hintergrund-Wissen, Wissen & Erfahrung /von ruthemann

Ob die Lebenserwartung von Frauen und Männern in Deutschland auseinandergeht, ist gut dokumentiert: Nach Daten des Statistischen Bundesamts liegt die mittlere Lebenserwartung von Frauen in Deutschland deutlich über der von Männern — der Abstand beträgt mehrere Jahre. Sterben Frauen deshalb auch anders — stiller, einsamer, mit mehr innerer Vorbereitung? Diese Frage führt weit über die reine Statistik hinaus und berührt das, was ein Lebensende ausmacht.

Die Ursachen für die höhere Lebenserwartung von Frauen sind vielschichtig. Biologische Faktoren spielen eine Rolle, aber auch ein im Durchschnitt vorsichtigeres Gesundheitsverhalten: Frauen nehmen Vorsorgeuntersuchungen häufiger wahr, greifen statistisch seltener zu Tabak und Alkohol und sind — gemessen an Unfallraten und risikobehaftetem Verhalten — geringeren alltäglichen Gefahren ausgesetzt. Doch ein längeres Leben bedeutet nicht zwangsläufig ein leichteres Altern.

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https://www.hannover-bestattung.de/wp-content/uploads/2026/05/AdobeStock_769223397.jpeg 556 992 ruthemann https://www.hannover-bestattung.de/wp-content/uploads/2022/10/logo-cordes-bestattungen.svg ruthemann2026-05-25 13:08:172026-05-25 13:08:17Sterben Frauen anders? Lebensende, Einsamkeit und Bestattungsvorsorge
Literatur kann in der Trauer helfen Dinge einzuordnen, den Trauerprozess unterstützen.
Hintergrund-Wissen, Im Trauerfall, Wissen & Erfahrung

Trauer und Literatur: Wie Sprache in Zeiten des Verlustes trägt

13. April 2026/in Hintergrund-Wissen, Im Trauerfall, Wissen & Erfahrung /von ruthemann

Wenn der Schmerz zu groß wird, um ihn in eigene Worte zu fassen, greifen manche Menschen zu einem Buch – finden hier Trost, sehen die eigenen Empfindungen widergespiegelt. Diese Verbindung zwischen Trauer und Literatur reicht denn auch weit zurück: Von den Klageliedern des Alten Testaments über Rilkes Gedichte zu Tod und Vergänglichkeit bis hin zu Joan Didions autobiografischem Werk „Das Jahr des magischen Denkens“ (2005) zieht sich ein roter Faden durch die Jahrhunderte. Dichterinnen, Dichter und Schriftsteller haben immer wieder das ausgedrückt, was Menschen allein nicht auszusprechen vermochten.

Was Literatur in der Trauer leistet, lässt sich nicht auf eine einzige Funktion reduzieren. Sie erklärt nicht, sie wertet nicht, sie drängt nicht. Sie öffnet stattdessen einen Raum, in dem der Schmerz so sein darf, wie er ist – ungeordnet, widersprüchlich, unfertig. Rilke schrieb über den Tod als Teil eines größeren Seins, ohne ihn zu verharmlosen. C.S. Lewis dokumentierte in „Über die Trauer“ (englisches Original „A Grief Observed“, 1961) seine eigene Erfahrung nach dem Tod seiner Frau mit einer Schonungslosigkeit, die bis heute wirkt – gerade, weil er keine Antworten liefert, sondern das Aushalten beschreibt. Weiterlesen

https://www.hannover-bestattung.de/wp-content/uploads/2026/04/AdobeStock_356294814.jpeg 660 992 ruthemann https://www.hannover-bestattung.de/wp-content/uploads/2022/10/logo-cordes-bestattungen.svg ruthemann2026-04-13 11:55:182026-04-13 12:13:57Trauer und Literatur: Wie Sprache in Zeiten des Verlustes trägt
Ausgerechnet Italien zeigt damit, dass Friedhöfe nicht allein Bewahrer vergangener Formen sein müssen.
Bestattungskultur, Hintergrund-Wissen, Moderne Bestattungsformen

Moderne Friedhofsarchitektur in Italien: Vom Marmorgrab zum Betonkubus

17. März 2026/in Bestattungskultur, Hintergrund-Wissen, Moderne Bestattungsformen /von ruthemann

Das Bild italienischer Begräbnisstätten verändert sich seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts grundlegend – es entsteht eine moderne Friedhofsarchitektur. Wo jahrzehntelang Familiengruften, Marmorengel und verschnörkelte Inschriften das Erscheinungsbild bestimmten, treten zunehmend Anlagen mit klaren Linien, reduzierten Formen und durchdachter Raumplanung an deren Stelle. Italien, das Land der monumentalen Camposanti („heiliges Feld“), ist dabei zum Schauplatz einiger der bemerkenswertesten Projekte moderner Gedenkort-Gestaltung geworden.

Als eines der einflussreichsten Werke gilt der Cimitero San Cataldo bei Modena, den der Mailänder Architekt Aldo Rossi ab 1971 entwarf. Im Zentrum der Anlage steht ein kubisches Ossarium – ein kompakter, weißer Baukörper, der die traditionelle Grabhausfassade in eine abstrakte, beinahe surreal wirkende Geometrie überführt. Rossi verzichtete bewusst auf figürlichen Schmuck; stattdessen tragen die strenge Achsenführung und die wiederkehrenden Blöcke die gesamte Erinnerungsleistung des Ortes. Nicht die Figur, sondern die Architektur selbst wird zum Medium des Gedenkens. Das Projekt blieb unvollendet, wurde aber wegen seines radikal neuen Ansatzes vielfach besprochen und gilt heute als Schlüsselwerk der postmodernen Architektur.

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https://www.hannover-bestattung.de/wp-content/uploads/2026/03/AdobeStock_720869234.jpeg 582 1134 ruthemann https://www.hannover-bestattung.de/wp-content/uploads/2022/10/logo-cordes-bestattungen.svg ruthemann2026-03-17 19:45:542026-03-17 19:51:33Moderne Friedhofsarchitektur in Italien: Vom Marmorgrab zum Betonkubus
Die Wahl eines passenden Symbols verwandelt einen Grabstein in ein sehr persönliches Zeugnis – ein stummer Dialog zwischen den Lebenden und dem Verstorbenen, der über Jahre hinweg Bestand hat.
Bestattungskultur, Hintergrund-Wissen

Warum gibt es Symbole auf Grabsteinen und was ist ihre Bedeutung?

16. Februar 2026/in Bestattungskultur, Hintergrund-Wissen /von ruthemann

Symbole auf Grabsteinen erfüllen weit mehr als eine dekorative Funktion. Diese bildlichen Zeichen verdichten die Persönlichkeit, den Glauben und die Lebensgeschichte eines Verstorbenen in einer stillen, dauerhaften Form. Ein Grabstein mit einem sorgfältig gewählten Symbol wird dadurch zu einem individuellen Denkmal, das die Erinnerung an einen bestimmten Menschen bewahrt und das Grab als Ort der persönlichen Verbundenheit kennzeichnet.

Die Verwendung von Grabsteinsymbolen reicht weit in die Geschichte zurück. Bereits in antiken Kulturen fanden sich bildliche Darstellungen auf Grabmälern, die Hinweise auf Stand, Beruf oder Glaubensvorstellungen gaben. Diese Tradition setzt sich bis heute fort, wobei die Motive individueller und vielschichtiger geworden sind. Weiterlesen

https://www.hannover-bestattung.de/wp-content/uploads/2026/02/AdobeStock_1835404179.jpeg 378 567 ruthemann https://www.hannover-bestattung.de/wp-content/uploads/2022/10/logo-cordes-bestattungen.svg ruthemann2026-02-16 13:56:102026-02-16 13:56:10Warum gibt es Symbole auf Grabsteinen und was ist ihre Bedeutung?
Bestattungskosten gehören rechtlich zu den Nachlassverbindlichkeiten.
Hintergrund-Wissen, Im Trauerfall, Wissen & Erfahrung

Bestattungskosten im Nachlass: Wenn Erben das Erbe anfechten können

23. Januar 2026/in Hintergrund-Wissen, Im Trauerfall, Wissen & Erfahrung /von ruthemann

Ein Urteil des Landgerichts Frankenthal aus dem Februar 2025 verdeutlicht, welche rechtlichen Folgen Bestattungskosten im Nachlass haben können und wann eine bereits angenommene Erbschaft noch angefochten werden kann. Der Fall zeigt exemplarisch, welche finanziellen Konsequenzen mit einer Erbschaft verbunden sein können und unter welchen Umständen ein Irrtum zur erfolgreichen Anfechtung führt.

Bestattungskosten gehören rechtlich zu den Nachlassverbindlichkeiten. Das bedeutet, dass sie aus dem Vermögen des Verstorbenen zu begleichen sind. Reicht dieses nicht aus, haftet der Erbe grundsätzlich für diese Kosten. Im vorliegenden Fall hatte ein Sohn seinen Vater beerbt, zu dem er seit Jahren keinen Kontakt mehr pflegte. Die Witwe des Verstorbenen organisierte die Bestattung und zahlte zunächst die entstandenen Kosten von rund 7.500 Euro. Anschließend forderte sie vom Sohn die Erstattung, da dieser die Erbschaft nicht innerhalb der sechswöchigen Frist ausgeschlagen hatte. Weiterlesen

https://www.hannover-bestattung.de/wp-content/uploads/2026/01/AdobeStock_35320288.jpeg 661 992 ruthemann https://www.hannover-bestattung.de/wp-content/uploads/2022/10/logo-cordes-bestattungen.svg ruthemann2026-01-23 17:50:412026-01-23 17:55:21Bestattungskosten im Nachlass: Wenn Erben das Erbe anfechten können
Wenn Bestatter an Schulen von ihrer Arbeit erzählen, von Verwesungsprozessen und Autolyse, aber auch von bunten Abschiedsfeiern und persönlichen Ritualen ...Screenshot: HAZ.de
Bestattungskultur, Hintergrund-Wissen, Medien und Presse, Veranstaltung, Wissen & Erfahrung

Moderne Bestattungskultur: Wandel der Rituale und neue Wege des Abschieds

15. Dezember 2025/in Bestattungskultur, Hintergrund-Wissen, Medien und Presse, Veranstaltung, Wissen & Erfahrung /von ruthemann

Die moderne Bestattungskultur befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Was früher als starres Regelwerk galt, öffnet sich zunehmend für individuelle Gestaltungsmöglichkeiten und persönliche Formen des Gedenkens. Ein Bestatter aus Hannover-Linden, der regelmäßig an Schulen über seinen Beruf spricht, zeigt eindrücklich, wie vielfältig Abschiednahme heute sein kann – und dass das Sprechen über den Tod keineswegs bedrückend sein muss.

Traditionelle Erdbestattungen bleiben zwar Teil des Angebots, doch selbst sie sind nichts für die Ewigkeit. Je nach Friedhof beträgt die Ruhezeit zwischen 15 und 35 Jahren, bevor ein Grab neu belegt wird. Bei solchen Neubelegungen kommen mitunter persönliche Grabbeigaben zum Vorschein – von Herzschrittmachern bis hin zu Sonnenbrillen, die Angehörige ihren Verstorbenen mitgegeben haben. Solche Funde erzählen Geschichten von Menschen, die auch im Tod ihre Persönlichkeit bewahren wollten. Weiterlesen

https://www.hannover-bestattung.de/wp-content/uploads/2025/12/Cordes-Bestattung-Wennigsen-Haz.jpg 473 637 ruthemann https://www.hannover-bestattung.de/wp-content/uploads/2022/10/logo-cordes-bestattungen.svg ruthemann2025-12-15 16:12:292025-12-15 16:12:29Moderne Bestattungskultur: Wandel der Rituale und neue Wege des Abschieds
Neue Wege der Trauerbegleitung auf Friedhöfen: Die Trostbox
Bestattungskultur, Wissen & Erfahrung

Neue Trauerbegleitung auf Friedhöfen: Der Trostboxen-Automat

17. November 2025/in Bestattungskultur, Wissen & Erfahrung /von ruthemann

Ein ungewöhnliches Projekt der katholischen Kirche in Berlin zeigt neue Wege der Trauerbegleitung auf Friedhöfen. Seit Januar steht auf dem katholischen Friedhof in Hohenschönhausen ein Automat, der sogenannte „Schatzkästchen“ mit tröstlichem Inhalt anbietet. Das Konzept verbindet niederschwellige Zugänglichkeit mit durchdachten Inhalten für trauernde Menschen.

Der „Kiosk der Kostbarkeiten“ enthält fünf verschiedene Boxen, die unterschiedliche Facetten der Trauer ansprechen. Die Inhalte wurden bewusst alltagstauglich gestaltet – keine Dekoration, sondern praktische Gegenstände für den täglichen Gebrauch. In der „Bauchgefühle“-Box finden sich beispielsweise Seed Balls zum Einpflanzen und ein Knautschball, der Wut und Verzweiflung Raum gibt. Die „Trostgold“-Box enthält speziell entwickelte Trauer- und Trostkarten, da das Angebot angemessener Karten oft mangelhaft ist. Die „Sternstunden“-Box widmet sich dankbaren Erinnerungen, während die „Lichtblick“-Box Hoffnung aus dunklen Momenten vermitteln soll. In der „Weggefährten“-Box findet sich unter anderem ein Engels-Anhänger mit integriertem Einkaufschip – ein alltäglicher Begleiter, der symbolisch für Unterstützung auf dem Trauerweg steht. Weiterlesen

https://www.hannover-bestattung.de/wp-content/uploads/2025/11/364A4493-Verbessert-RR.jpeg 524 624 ruthemann https://www.hannover-bestattung.de/wp-content/uploads/2022/10/logo-cordes-bestattungen.svg ruthemann2025-11-17 17:25:572025-11-17 17:30:08Neue Trauerbegleitung auf Friedhöfen: Der Trostboxen-Automat
Der Umgang mit Leben und Tod hat sich grundlegend gewandelt. Moderne Bestattungen sich nicht mehr konventionell oder konservativ.
Bestattungskultur, Hintergrund-Wissen, Veranstaltung

Moderne Bestattungskultur: Wie innovative Formate Tod und Trauer enttabuisieren

22. September 2025/in Bestattungskultur, Hintergrund-Wissen, Veranstaltung /von ruthemann

Die moderne Bestattungskultur erlebt schon länger einen tiefgreifenden Wandel. Was früher ausschließlich in konventionellen und konservativem Rahmen stattfand, öffnet sich heute für innovative Ansätze und ungewöhnliche Formate. Ein gutes Beispiel dafür gibt es am 8. Oktober 2025 im Apollo-Kino Hannover zu sehen und zu erleben, zudem unter anderem Friedrich Cordes Bestattungen zusammen mit der Stadtkirche Hannover zu einem außergewöhnlichen Abend einlädt.

Der Dokumentarfilm „Philipp Mickenbecker – Real Life“ steht im Mittelpunkt einer Veranstaltung, die exemplarisch für den zeitgemäßen Umgang mit Sterben und Trauer steht. Die Geschichte der YouTube-Stars Philipp und Johannes Mickenbecker, die mit ihrem Kanal „The Real Life Guys“ über 1,6 Millionen Abonnenten erreichten, verdeutlicht, wie die Generation der Digital Natives das Thema Tod enttabuisiert. Weiterlesen

https://www.hannover-bestattung.de/wp-content/uploads/2025/09/316_Logo_black.png 386 1673 ruthemann https://www.hannover-bestattung.de/wp-content/uploads/2022/10/logo-cordes-bestattungen.svg ruthemann2025-09-22 15:51:082025-09-26 15:41:09Moderne Bestattungskultur: Wie innovative Formate Tod und Trauer enttabuisieren
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