Alternative Bestattung: Wie passiert eine Umbettung in Hannover?

Alternative Bestattung: Ruheforst Bredenbeck

In unserem Beispiel geht es um die Umbettung von einem Friedhof der Stadt Hannover zum Ruheforst in Bredenbeck (siehe Teil 1 „Alternative Bestattungsformen: Mal schnell eine Umbettung?“). Alleine die Tatsache, dass im Ruheforst eine Ruhezeit bis ins Jahr 2106 gewährleistet ist, während es sonst nur 20 Jahre auf städtischen Friedhöfen (plus zu kaufende Verlängerungen) sind, ist unter Umständen ein wichtiges Argument. Nach einem entsprechend begründeten Antrag entscheidet das Gesundheitsamt, wie es weitergehen soll. Dabei wird der Urnenaufnahmeschein des Ruheforstes mitgesendet sowie alle Sterbeurkunden der am Familienbaum zu bestattenden Familienangehörigen – und auch der Auszug aus dem Ruhebiotop des Familienbaumes, sofern die Grabstelle schon im voraus gekauft wurde. Weiterlesen

Alternative Bestattungsformen: Mal schnell eine Umbettung?

Ruheforst - Alternative Bestattung

In einem Trauerfall haben die meisten Angehörigen den Wunsch, dass einfach alles schnell vorbei und erledigt ist – und so werden manchmal Dinge ausgewählt, die man danach eigentlich gar nicht mehr gut findet. Dabei ist es am Dramatischsten, wenn die falsche Wahl eines Friedhofes oder einer Grabstelle in die Tat umgesetzt wurde. Im Nachhinein merkt man dann, dass man vielleicht gegenüber anderen Friedhöfen ein paar hundert Euro gespart hat, der Weg zu eben diesem aber mit Hin- und Rückweg bereits nach ein paar Besuchen diese Summe wieder verschlingt. Oder es halt nicht sehr schön oder ungepflegt auf der aktuellen Gräberanlage ist. Was liegt da näher als die Umbettung auf einen anderen Friedhof oder eine Beisetzungsform mit alternativen Angeboten. Das geht tatsächlich recht problemlos. Weiterlesen

Im Todesfall: Was passiert, wenn nichts passiert?

Das Ordnungsamt (Hannover) versucht die Kosten an Angehörige weiter zu geben.

Ein Mensch stirbt und manchmal findet sich einfach niemand, der alles Weitere regeln will. Die Gründe können natürlich vielfältig sein: Der oder die Verstorbene ist Waise, oder ist schon sehr alt und alle anderen Geschwister sind bereits schon verstorben. Aber im Prinzip kann man schon davon ausgehen, dass jeder Mensch irgendwo Verwandte hat. Was aber ja nicht bedeutet, dass diese nicht voneinander wissen, vielleicht zerstritten sind …

In diesem Fall versucht das Ordnungsamt Angehörige aufzuspüren, um die Kosten für Begräbnis und Bestattung abdecken zu können, oder ihnen gegebenenfalls die Möglichkeit zu geben die weiteren Bestattungswünsche mit einem Bestattungspartner ihrer Wahl abzusprechen. Doch so manches Mal fühlen die sich nicht direkt angesprochen oder vergessen den Brief zwischen der Tageszeitung und er landet im Altpapier. Weiterlesen

Hannover: Februar 2017. Aus dem Alltag eines Bestatters

Cordes Bestattungen Hannover

Es gibt viele außergewöhnliche Berufe auf dieser Welt – für viele Leute ist das der Bestatter.

Oft trifft man auf Partys Leute, die das erste Mal einen Bestatter kennen lernen; noch kurioser ist es für die Gäste wenn man noch jung ist: „Bestatter … die sind doch immer voll alt.“ Ja, auch diese Herren, denen man auf seinem Lebensweg begegnet ist, waren irgendwann mal jung.

Auch ranken sich einige ‚Mysterien‘ um diesen Beruf: „Ihr fahrt doch bloß die ganze Zeit mit dem Auto rum, oder müsst auf Trauerfeiern den Sarg tragen“. Naja, so einfach ist es dann doch nicht, und deswegen schreiben wir heute mal auf, wie ein gut durchgeplanter Tag bei einem Bestatter aussieht. Natürlich gibt es aber auch – wie in jedem anderen Beruf – Tage, wo einfach mal „nicht so viel los ist“ und man sich mit der Buchführung des Vormonats beschäftigen „darf“. Weiterlesen