Sind Referenzen für Bestatter eigentlich pietätlos?

Referenzen für Friedrich Cordes Bestattungen aus Hannover

Auch Bestatter und Unternehmen der Beerdigungs-Branche haben „Mitbewerber“ und müssen daher in der einen oder anderen Weise ihre Leistungen vermarkten. Nun kann man sicher in lokalen Zeitungen und Zeitungen mit Anzeigen werben – doch die sind spätestens am zweiten Tag ausgelesen und landen bestensfalls im Altpapier. Wir hier bei Friedrich Cordes Bestattungen haben uns daher dagegen entschieden und setzen stattdessen aufs Internet. Zum Beispiel auf unsere Webseite und unseren Blog, den Sie gerade lesen. Und auf Referenzen.

Denn am allerbesten sind natürlich nachwievor Empfehlungen, von Leuten die unsere Arbeit gut finden und zufrieden sind. Eine Marketing-Mixtur, die auch im 21. Jahrhundert immer noch auffällt. Das fand auch das Fach-Magazin „Impulse“ und hat Sven Cordes in seiner Ausgabe 5/2017 als herausragendes Beispiel für Empfehlungs-Marketing benannt. Aber natürlich hat es ein Bestatter aus Hannover besonders schwer um eine gute Referenz zu bitten. Es könnte schnell als pietätlos angesehen werden.

Referenzen für Friedrich Cordes Bestattungen aus HannoverDoch wer geschäftlichen Erfolg anstrebt oder neue Kunden erobern will (und das darf sicher auch ein Beerdigungs-Institut), kommt mit einer eindrucksvollen Referenzliste und den dazugehörigen Erfolgsstorys schnell weiter. Ein Grund, unseren Kunden an diesem Beispiel zu zeigen, wie wir das machen.

Wir bitten unsere Kunden mit gebührendem Abstand um handgeschriebene Dankesbriefe oder E-Mails, die wir einscannen, in der Firma als Ausdruck aufhängen und auf unserer Webseite veröffentlichen. Direkter geht es nicht und wir freuen uns immer, wenn uns jemand schreibt.

Wie kann man das Thema Suizid verarbeiten? (Teil 2)

Wie mit dem Thema Suizid umgehen?

Trauer, Schuld, Gefühle und Zweifel – die emotionalen Schwankungen sind groß, wenn jemand Nahestehendes Suizid begangen hat. Doch natürlich muss es auch weitergehen und dazu möchten wir mit diesem zweiten Teil zum Thema ein wenig Hilfe anbieten. Wir sind natürlich keine Experten für physische und psychische Trauerbewältigung, doch sind durch unsere Erfahrungen aus mehreren Generationen als Bestattungsunternehmen viele Erfahrungswerte entstanden, die wir gerne mit unseren Lesern teilen.

Erkenne Deinen Verlust und akzeptiere den Schmerz und die Trauer, das ist das Motto. Man sollte keinesfalls den Schmerz mit Alkohol, Drogen oder anderen Medikamenten betäuben. Drogen behindern oder stoppen den Trauerprozess. Lerne mit dem Schmerz umzugehen und ihn zu verstehen. Wie schon im ersten Teil zum Thema Suizid beschrieben, muss man versuchen, sich klar zu machen, dass die Trauer eine physische, soziale, psychologische und spirituelle Reaktion auf einen Verlust darstellt. Und völlig normal ist.

Ein Gespräch mit anderen hilft, den Verlust zu verstehen. Oder auch ein Tagebuch über seine Erfahrungen zu schreiben, vielleicht verbunden damit, eine Selbsthilfegruppe aufzusuchen um die Erfahrungen mit Menschen zu teilen, die ähnliche Schicksale erlitten haben. Denn es geht keineswegs darum, alleine diese schwere Zeit durchzustehen.

Familie und Freunden sollte man klar sagen, was man braucht; alle Kanäle zur Kontaktaufnahme sollten offen sein – man sollte sich nicht verschließen. Denn: Niemand kann Gedanken lesen, wenn einem etwas nicht passen sollte, man sollte aussprechen, es findet sich immer ein Weg. Und es gilt: Sage den anderen auch, dass sie über den Verstorben sprechen können und sprich auch selbst seinen Namen aus, das hilft ungemein.

Richtig mit sich selbst umgehen

In dieser Zeit ist es ganz wichtig, dass man auch selbst auf sich gut aufpasst, vernünftig ißt, sich ausschläft und auch die Bewegung sollte nicht zu kurz kommen. Die Trauer wirkt wie sehr starker Stress auf den Körper selbst –  auch wenn man das stärkste Immunsystem hat, ist man in dieser Zeit anfälliger für Erkältungen, Kopfschmerzen und Muskelschmerzen. Auf sich selbst aufzupassen, ist in dieser Zeit noch wichtiger als zuvor, so könnte man ein paar Atemübungen machen oder Entspannungsübungen. Bücher oder Videos findet entweder in einem guten Buchladen oder sicherlich auch bei YouTube.

Es gilt, sich immer mit der eigenen Angst auseinander zu setzen, eben soweit es möglich ist. Man kann versuchen, einen mitfühlenden Menschen (zum Beispiel von der Kirche) zu finden, mit denen man über die geistigen, religiösen und sozialen Stigmata eines Selbstmordes reden kann. Man muss dabei auch versuchen mit nicht beantworteten Fragen leben zu können – es wird nicht immer leicht sein, aber irgendwann wird man zu dem ersehnten inneren Frieden finden.

Nach vorne schauen

Ein geliebter Mensch ist gestorben. Die Betroffenen fühlen sich von den vielen kleinen Details die zum Tod führten ausgelaugt; und es wird eine lange Zeit dauern, bis es wieder leichter werden wird. Es ist daher besser, wenn man sich an das Leben dieser Person erinnert, anstatt immer wieder über die Umstände des Todes nachzudenken. Wenn sich das Herz schwer fühlt, dann sollte man immer an die guten Zeites des gemeinsamen Lebens denken. So könnte man etwa ein Bilderalbum entwerfen, versehen mit den schönsten gemeinsamen Momenten die man miteinander hatte. Man könnte auch einen Brief an den Verstorbenen schreiben, in dem alle Gefühle zum Ausdruck gebracht werden, alles das, was man vor Ableben des Freundes, Verwandten oder Partner nicht mehr mitgeben konnte.

Unser Fazit heißt: Du musst viel Energie aufbringen, den Schmerz und die Trauer zu ertragen – Dich damit auseinandersetzen, denn nur wenn Du die Hoffnung niemals aufgibst, nur dann wird es irgendwann wieder gut sein.

Was tun wenn jemand Nahestehender Suizid begeht?

Wie mit dem Thema Suizid umgehen?

Der Tod einer geliebten Person kann traumatisierend sein, wenn diese Person dann auch noch Suizid begangen hat ist die Intensität der Trauer fast unbegreiflich groß. Man kann einfach nicht verstehen warum der andere sich umbringen konnte – man sucht nach Antworten, die aber nicht mehr beantwortet werden können. Die einzige Person die Antworten geben könnte, hat den Weg des Selbstmordes gewählt.

Die psychologische Meinung in diesen Fällen ist zumeist, dass die geliebte Person das getan hat weil sie einen Ausweg aus dem Schmerz und der Hilflosigkeit gesucht hat und dass es die letzte Lösung gewesen ist, um aus ihrem Dilemma, ihrem Problem zu kommen. Ein brutale, letzte Lösung, die man als Außenstehender nicht wirklich nachvollziehen kann. Weiterlesen

Muslimische Bestattungen sind auch in Hannover möglich

Muslime Beerdigung in Hannover

Wie alle Weltreligionen hat auch der Islam seine ganz eigenen Regeln und Gepflogenheiten im Bestattungswesen, die sich von den hierzulande bekannten des Christentums doch deutlich unterscheiden. Die für Nordeuropäer doch frappierenden rituellen Unterschiede bewirkten, dass eine lange Zeit auf deutschen Friedhöfen keine Bestattung nach religiösen Vorgaben des Islams durchgeführt werden konnten.

Doch es leben mittlerweile einige Millionen muslimischer Mitbürger bei uns – und so wurde nach und nach das Bestattungsgesetz gelockert. Jetzt gibt es in großen Städten wie in Hannover bereits eine Vielzahl an Friedhöfen die Bestattungen nach dem Ritus des Islams gewährleisten können.

Das größte Problem nach dem deutschen Bestattungsgesetz stellte lange Zeit die Sargpflicht dar – seit Anbeginn und Auslegung der Gesetztestexte war in unserem christlich geprägten Land ein Sarg notwendig, ob es sich nun um eine Erdbestattung oder eine Feuerbestattung handelt. Bei der Feuerbestattung ist der Sarg aber auch tatsächlich notwendig, da er als Brennstoff zur Kremierung unabdingbar ist. Muslime lehnen Feuerbestattungen jedoch grundsätzlich ab. Weiterlesen