Friedrich Cordes Bestattungen e.K.
Telefon: 0511 / 46 44 45
E-Mail: info@cordes-bestattungen.de
Standorte
Ronnenberg/Empelde
Lägenfeldstr. 8
30952 Ronnenberg
Hannover/Schwarzer Bär
Minister-Stüve-Str. 14
30449 Hannover – Linden
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»Lassen wir es gut sein…« – Bestattung ohne Geld: Wenn Menschlichkeit wichtiger wird als Wirtschaftlichkeit
/in Bestattungskultur, Über uns - Arbeit und Leben /von ruthemannManchmal sitze ich abends in meiner Stammkneipe, trinke ein Bier und schaue mich um. Hinterm Tresen steht oft dieselbe Frau – sie zapft, bringt Getränke, räumt Gläser ab. Freundlich, aber müde. Man sieht ihr an, dass das Leben nicht immer leicht war. Was kaum jemand weiß: Sie schuldet uns bei „Friedrich Cordes Bestattungen“ noch Geld – aus einem ganz anderen Zusammenhang. Die Geschichte dieser alleinerziehenden Mutter mit vier Kindern zeigt eindrücklich, wie komplex sich eine Bestattung ohne Geld gestalten kann. Weiterlesen
Bestattungswunsch des Verstorbenen hat Vorrang vor Angehörigenwünschen
/in Hintergrund-Wissen, Organisation und Abwicklung, Wissen & Erfahrung /von ruthemannEine Tochter hatte ihre verstorbene Mutter entgegen deren ausdrücklichem Wunsch nicht in einem Rasengrab, sondern in einem Reihengrab mit Grabstein bestatten lassen. Die Verstorbene hatte zu Lebzeiten explizit den Wunsch nach einer Bestattung in einem „Wiesengrab“ geäußert. Dennoch wählte die bürgergeldbeziehende Tochter eine kostenintensivere Bestattungsform, ignorierte den Bestattungswunsch und beantragte anschließend die Kostenübernahme von rund 3.600 Euro beim Sozialhilfeträger.
Der konkrete Fall verdeutlicht die rechtlichen Grenzen bei der Kostenübernahme durch Sozialhilfeträger. Das Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen stellte in seinem Urteil vom November 2024 klar, dass der Bestattungswunsch des Verstorbenen grundsätzlich Vorrang vor den Vorstellungen der Angehörigen hat. Diese Entscheidung betrifft insbesondere Fälle, in denen Sozialhilfeträger die Kosten für Bestattungen übernehmen sollen. Weiterlesen
Trauerpflanzen und deren symbolische Bedeutung in der Friedhofsgestaltung
/in Bestattungskultur, Wissen & Erfahrung /von ruthemannTrauerpflanzen prägen seit Jahrhunderten die Gestaltung von Friedhöfen und Grabstätten im deutschsprachigen Raum. Diese botanischen Symbole tragen tiefe kulturelle Bedeutungen und verkörpern menschliche Gefühle von Trauer, Erinnerung und Hoffnung auf eine Fortsetzung des Lebens nach dem Tod.
Die Eibe steht als wohl bekannteste unter den Trauerpflanzen für Unsterblichkeit und ewiges Leben. Ihre immergrünen Nadeln überdauern alle Jahreszeiten und symbolisieren damit die Unvergänglichkeit der Seele. Friedhofsgärtner schätzen diese robuste Konifere für ihre Langlebigkeit und ihren geringen Pflegeaufwand. Die Eibe erträgt sowohl Sonne als auch Schatten und entwickelt über Jahrzehnte eine majestätische Erscheinung, die Grabstätten einen würdevollen Rahmen verleiht. Weiterlesen
Irische Bestattungstraditionen – der „Irish Wake“ im kulturellen Kontext
/in Bestattungskultur, Hintergrund-Wissen /von ruthemannDie irische Trauerkultur verkörpert eine erstaunliche Verbindung zwischen vorchristlichen keltischen Traditionen und katholischen Einflüssen. Diese Bräuche prägen seit Jahrhunderten den Umgang mit Tod und Trauer auf der grünen Insel und stellen einen wertvollen kulturellen Schatz dar. Im Mittelpunkt der irischen Bestattungskultur steht die Totenwache, der „Irish Wake“. Der Verstorbene wird im eigenen Zuhause aufgebahrt, meist im Wohnzimmer mit brennenden Kerzen an beiden Enden des offenen Sarges. Familie und Gemeinschaft kommen zusammen, um gemeinsam zu beten, Erinnerungen auszutauschen und das Leben des Verstorbenen zu würdigen. Diese Tradition wurzelt tief in der keltischen Weltanschauung, die den Tod nicht als Ende, sondern als Übergang in eine andere Existenzebene betrachtet. Weiterlesen
Steuerliche Behandlung von Sterbegeldversicherungen nach BFH-Urteil
/in Kosten und Gebühren, Wissen & Erfahrung /von ruthemannDer Bundesfinanzhof (BFH) fällte am 10. Juli 2024 eine wegweisende Entscheidung zur erbschaftsteuerlichen Behandlung von Sterbegeldversicherungen. Das Urteil klärt grundlegende Fragen zur steuerlichen Einordnung von Versicherungsleistungen und Bestattungskosten im Erbfall und bringt wichtige Klarstellungen für Erben und Vorsorgende. Im konkreten Fall hatten Erben ihre Tante beerbt, die zu Lebzeiten eine Sterbegeldversicherung abgeschlossen hatte. Das Bezugsrecht für die Versicherungssumme hatte die Verstorbene bereits an ein Bestattungsunternehmen abgetreten. Nach ihrem Tod stellte das Bestattungsunternehmen 11.653 Euro für die durchgeführte Bestattung in Rechnung, wovon die Sterbegeldversicherung 6.864 Euro übernahm.
Das Finanzamt bewertete den Sachleistungsanspruch aus der Sterbegeldversicherung als Teil des Nachlasses und erhöhte die Bemessungsgrundlage der Erbschaftsteuer entsprechend. Bei den Bestattungskosten berücksichtigte das Finanzamt lediglich die gesetzliche Pauschale für Erbfallkosten von 10.300 Euro. Nach erfolglosem Einspruch und abgewiesener Klage vor dem Finanzgericht legte der Erbe Revision beim BFH ein. Weiterlesen
Der Tod gehört zum Leben
/in Medien und Presse, Über uns - Arbeit und Leben /von ruthemannEin Bestattungshaus als lebendiger Ort des Austauschs – in der Galerie Metavier, parallel als Betattungshaus genutzt, verschmelzen Kunst und Bestattungskultur zu einem einzigartigen Konzept. Zwischen Ausstellungsstücken und behutsam integrierten Elementen der Bestattungsbranche entsteht hier Raum für entspannte Begegnungen mit den großen Themen des Lebens. Moderne Ansätze wie ein Escape-Room-Sarg zeigen: Der erste Kontakt zum Bestatter muss nicht erst im Trauerfall geschehen…
Der Bericht von dpa bei n-tv erklärt es ganz wunderbar.
Die besondere Bedeutung der Musik bei der Trauerfeier
/in Bestattungskultur, Moderne Bestattungsformen, Wissen & Erfahrung /von ruthemannDie musikalische Gestaltung einer Trauerfeier gehört zu den wichtigsten Elementen des Abschiednehmens. Die Kraft der Musik entfaltet dabei eine tiefgreifende Wirkung auf die Trauernden und schafft einen würdevollen Rahmen für den letzten Abschied. Der Wandel der Zeit spiegelt sich auch in der Musikauswahl wider – neben traditionellen Kirchenliedern und klassischen Werken finden mittlerweile auch moderne Kompositionen aus Pop, Rock oder Jazz ihren Platz in Trauerfeiern. Die Musik bei der Trauerfeier will genau ausgewählt sein.
Die emotionale Kraft der Musik zeigt sich besonders in ihrer Fähigkeit, unausgesprochene Gefühle zum Ausdruck zu bringen. Melodien und Texte berühren die Herzen der Trauergäste auf einer Ebene, die Worte allein oft nicht erreichen können. Ein bewegendes Musikstück vermag es, die Atmosphäre des Abschieds zu prägen und gleichzeitig Momente des Trostes zu schaffen. Weiterlesen
Rechtliche Perspektiven der Grabpflege im Erbrecht
/in Hintergrund-Wissen, Organisation und Abwicklung, Wissen & Erfahrung /von ruthemannDie Frage, wer nach dem Tod eines Menschen für die Pflege einer Grabstätte verantwortlich ist, beschäftigt nicht nur Familien, sondern auch die Rechtsprechung. Ein aktuelles Urteil des Amtsgerichts München Oktober 2023 beleuchtet die komplexen rechtlichen Aspekte der Grabpflege im Kontext des Erbrechts und zeigt auf, dass testamentarische Verfügungen nicht immer so eindeutig sind, wie sie auf den ersten Blick erscheinen mögen.
Im konkreten Fall hatte eine Erblasserin ihrer Nichte ein Vermächtnis von 8.000 Euro mit dem Zusatz „für die Grabpflege“ hinterlassen. Nach dem Tod der Nichte entstand ein Rechtsstreit darüber, ob die Verpflichtung zur Grabpflege auf die Erben der Nichte übergegangen war. Weiterlesen
Trost in schweren Zeiten: Die richtigen Worte finden
/in Im Trauerfall, Wissen & Erfahrung /von ruthemannDer Verlust eines geliebten Menschen ist eine der schmerzhaftesten Erfahrungen im Leben. In solchen Momenten suchen Angehörige oft nach Trost und Unterstützung. Für Außenstehende kann es jedoch höchst herausfordernd sein, wenn es gilt, die richtigen Worte zu finden. Einfühlsam und angemessen zu kommunizieren, ist denn auch keine leichte Sache. Oft ist es nicht notwendig, viele Worte zu finden. Manchmal ist es das Wichtigste, einfach da zu sein und zuzuhören. Ein einfaches „Ich bin für dich da“ kann Unterstützung vermitteln, ohne aufdringlich zu wirken. Trauernden sollte die Möglichkeit gegeben werden, über ihre Gefühle zu sprechen, wenn sie das möchten. Ein mitfühlendes Ohr kann mehr Trost spenden als viele Worte. Die richtigen Worte finden eine schwere Aufgabe sein. Weiterlesen
Orden, Ehrenzeichen und Verleihungsnadeln: Symbole der Zugehörigkeit
/in Bestattungskultur, Über uns - Arbeit und Leben /von ruthemannOrden, eine Bezeichnung, die aus dem lateinischen „ordo“ für „Ordnung“ stammt, umfassen eine Vielzahl von Vereinigungen und Auszeichnungen, die sowohl geistlichen als auch weltlichen Charakter haben können. Ursprünglich bezeichnete der Begriff religiöse Gemeinschaften, wie Ordensgemeinschaften und Ordensinstitute, aber er erstreckt sich auch auf weltliche Vereinigungen wie Ritterorden und Studentenorden sowie auf staatliche, militärische und kirchliche Auszeichnungen. Diese vielfältigen Formen von Orden und Ehrenzeichen sind weit mehr als nur dekorative Elemente; sie repräsentieren die Werte, Leistungen und Zugehörigkeiten ihrer Träger. Und damit verbunden, ist oft auch der Wunsch, diese über den Tod hinaus mit Verstorbenen zu verbinden – sie gegebenfalls mit der Person „zu begraben“, sie am Grab zu präsentieren. Weiterlesen
Nach einem Todesfall: Was Angehörige beachten müssen
/in Organisation und Abwicklung, Über uns - Arbeit und Leben /von ruthemannEin Todesfall in der Familie stellt eine erhebliche emotionale Belastung dar, und die Angehörigen müssen in dieser schwierigen Zeit viele wichtige Formalitäten erledigen. Ein Bestattungsinstitut übernimmt dabei eine verantwortungsvolle und umfassende Aufgabe, um die Hinterbliebenen zu entlasten – und den Ablauf so reibungslos wie möglich zu gestalten.
Nach dem Tod von Angehörigen ist es wichtig, eine Reihe von Dokumenten bereitzuhalten:
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Podcast mit der „Hannoverschen“: Aus dem Alltag eines Bestatters
/in Medien und Presse, Wissen & Erfahrung /von ruthemannDie „Hannoversche“ hat mit uns gesprochen: Über Sterben und Tod – mit denen sich die meisten von uns lieber nicht auseinandersetzen. Und wenn, dann meist erst, wenn sich ein Todesfall im Familien-, Freundes- oder Bekanntenkreis ereignet hat. Dabei ereilt uns der Tod früher oder (hoffentlich) später gewiss alle einmal. Um Berührungsängste und Vorbehalte abzubauen, hat der große lokale Versicherer in der aktuellen Folge des LebensWert-Podcasts den Bestatter Sven Friedrich Cordes zu Besuch.
Dabei geht es um den Zusammenhang zwischen Leben und Tod, über Bestattungsformen und -rituale, den Umgang mit dem Thema Tod und die Bedeutung von Trauerarbeit.
Mission von Sven Friedrich Cordes ist es, dem Thema Tod den Schrecken zu nehmen. Es bleibt ein positives Fazit: Wer dem Tod nahe kommt, kann sich umso mehr dem Leben zuwenden und das Schöne daran genießen.
Direkter Link zum Podcast auf Spotify
Foto: Screenshot