Klimaschutz: Wie kommt die Urne auf den Friedhof?

Klimaschutz beim Urnenversand in Hannover

Das kennen Sie schon als regelmäßige Leser unseres Blogs „Wissen und Erfahrung“: Wie eine verstorbene Person zum Krematorium kommt, und wie der Ablauf davor ist haben wir in anderen Artikeln schon mehrfach besprochen – doch dieses Mal beantworten wir die Frage: „Wie kommt die Urne wieder zurück?“. Wie Sie es bei Friedrich Cordes Bestattungen zu Recht erwarten können, ist diese Antwort zumindest ungewöhnlich.

Mehrere Möglichkeiten bieten sich an – die erste Möglichkeit ist, dass die Urne einfach per Post übersendet wird. Der Urnenversand per Post ist meistens die kostengünstigste Möglichkeit, eine Urne von A nach B zu transportieren. Obwohl es sich beim Urnenversand um ein Spezialprodukt ähnlich des Versands von Wertgegenständen handelt, sprechen sich manche Kunden jedoch explizit dagegen aus und wünschen die persönliche Begleitung der Urne durch einen Mitarbeiter. Auf diese Weise haben wir bereits mehrfach Urnen mit dem Flugzeug ins europäische Ausland überführt. Weiterlesen

Historisch und ökonomisch vielschichtig – die Feuerbestattung als moderne Bestattungsform

Obwohl die Feuerbestattung unter ökonomischen Gesichtspunkten durchaus mehr wertschöpfende Schritte als eine Erdbestattung beinhaltet, lassen sich – begründet durch den geringeren Platzverbrauch einer Urne – bei den Friedhofsgebühren Kosteneinsparungen realisieren. Zudem ist die Wiederbelegung einer Grabstelle nach Ablauf der Ruhezeit problemlos möglich und die Beisetzung einer Urne lässt sich aufgrund des geringen Aushubvolumens der Grabstätte mit erheblich weniger Aufwand als eine Erdbestattung durchführen.

Das erste deutsche Krematorium wurde 1878 in Gotha fertig gestellt. Bedingt durch die ablehnende Haltung geistlicher und weltlicher Obrigkeiten – auch die nicht einheitliche Rechtslage der einzelnen Teilstaaten im Deutschen Reich erschwerte die flächendeckende Ausbreitung der Feuerbestattung – konnten die nächsten Krematorien erst 1891 in Heidelberg und 1892 in Hamburg gebaut werden. Hannover folgte, wie bereits erwähnt, erst 1924. Weiterlesen

Feuerbestattung und Einäscherung – seit 1924 auch in Hannover möglich

Neben der Aufbahrung in Leichenhallen und der Bestattung auf den neu angelegten Großfriedhöfen zeugt vor allem die Einäscherung im Krematorium vom sich seit dem 18. Jahrhundert durchsetzenden modernen Umgang mit den Toten – sie gilt als Meilenstein deutlicher Umwälzungen und Brüche in der Bestattungskultur.

Die Wiederentdeckung der Feuerbestattung im späten 19. Jahrhundert in Anlehnung an antike Vorbilder ist Teil der Entwicklungen seit der Aufklärung. Wie schon bei der Errichtung der Leichenhallen waren auch hier größtenteils hygienische Argumente für das Interesse an einer platzsparenden und „sauberen“ Bestattungsart ausschlaggebend. Weiterlesen