Gruft und Mausoleum in Hannover: Zeitgemäße Begräbnisorte?

Als ich das erste Mal auf dem Stadtfriedhof in Stöcken war, sind mir sofort die Mausoleen aufgefallen, die direkt hinter der Mauer parallel zur Straße stehen. Diese fallen sofort ins Auge und versprühen den Glanz vergangener Tage. Man muss dabei unterscheiden zwischen oberirdischen und unterirdischen Mausoleen– wobei nach heutigen Sicherheitsaspekten sich eher eine unterirdische Gruft anbietet.

Die Gruft muss man sich wie einen Keller vorstellen, die zumeist mit Abluftschlitzen versehen sind, da die Särge ja ohne weitere Präparation der Verstorbenen dort beigesetzt werden. Verschlossen werden diese Grüfte zumeist mit einer großen Steinplatte, bei der es unmöglich ist, diese ohne technisches Gerät wieder zu entfernen. Dennoch sieht man auch bei den Mausoleen auf dem Friedhof in Stöcken, dass mehrfach versucht wurde in diese einzubrechen. Weiterlesen

Grabmale – was man dazu wissen sollte

Grab, Grabstätte oder Ruhestätte – oder eben Grabmal, wie immer man es nennt, es gibt mehrere Dinge, die man dazu grundsätzlich wissen sollte. Das fängt mit dem Grab selbst an, der Definition was man darunter versteht, bis hin zu Bedingungen, zu Rechten und Pflichten. An dieser Stelle eine kleine Zusammenfassung.

Eine Grabstätte ist eine räumlich abgegrenzte Fläche für die Beisetzung von Särgen oder Urnen. Sie kann eine oder mehrere Grabstellen umfassen, deren Anzahl entscheidend für die fälligen Gebühren ist. Wichtig zu beachten ist, dass an einer Grabstätte durch die Entrichtung der Gebühren kein Eigentum erworben wird, sondern nur ein Nutzungsrecht. So genannte Wahlgrabstätten können nach dessen Ablauf für eine weitere Nutzung verlängert werden – bei Reihengrabstätten ist eine solche Verlängerung ausgeschlossen, sie fallen nach Ablauf des Nutzungsrechtes an den Friedhofsträger zurück. Weiterlesen