Stadtfriedhof Engesohde



Öffnungszeiten:

15.03. bis 31.10.: 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr
01.11. bis 14.03.: 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Bürozeiten:
Montag bis Freitag: 08.00 Uhr bis 13.00 Uhr
Montag, Dienstag und Donnerstag: 14.00 Uhr bis 15.30 Uhr.

Öffentliche Verkehrsmittel:

Stadtbahnline (Haltestelle Altenbekener Damm): 1, 2, 8
Busline (Haltestelle Siemensstraße): 121, 370

Grabarten

Die folgenden Grabarten stehen hier zur Verfügung:

  • Erd-Wahlgrab
  • Urnen-Wahlgrab

Der heutige Stadtfriedhof Engesohde wurde von 1861 bis 1864 nach Plänen von Ludwig Droste als erster kommunaler Friedhof Hannovers angelegt und war nach der Eröffnung der größte Begräbnisplatz der Stadt. Die erste Kapelle wurde 1912 durch einen größeren Nachfolgebau ersetzt, der heute eine der schönsten Friedhofskapellen in Hannover darstellt. Auch die Grabmale sind besonders kunstvoll gestaltet: Eine Reihe namhafter Architekten, Bildhauer und Maurermeister haben an ihrer Gestaltung mitgewirkt, unter anderem auch Vertreter der berühmten "Hannoverschen Schule".

Kurz nach 1900 wurde der Urnenhain (häufig auch fälschlicherweise auch als Kolumbarium bezeichnet) im Auftrag des Hannoverschen Feuerbestattungsvereins angelegt; er ist heute ein sehenswertes Kulturdenkmal und liegt neben dem ehemaligen Gärtnerhaus an der Alten Döhrener Strasse (seit 2007: Orli-Wald-Allee).

Das Jahr 1936 bildete den Höhepunkt der gestalterischen Entwicklung des Stadtfriedhofes Engesohde; die danach veranlassten Strukturveränderungen dienten in erster Linie der einfacheren Pflege der Anlagen.

Innerhalb der letzten zwei Jahrzehnte wuchs die Erkenntnis und Wertschätzung des besonderen gartenkünstlerischen und kulturgeschichtlichen Wertes der historischen Anlage des Stadtfriedhofes Engesohde zunächst in Fachkreisen und später auch bei den Friedhofsbesuchern; seitdem werden vermehrt Maßnahmen zur Erhaltung und Wiederherstellung der historischen Friedhofsstrukturen sowie der Denkmalsubstanz durchgeführt.

 

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