Nach dem Tod ein Reservoir des Lebens

Informationsreisen durch fremde Länder bringen immer neue Ideen hervor und zeigen, was in der Bestattungskultur alles möglich ist. In Deutschland begrenzen die Vorschriften sehr stark neue und innovative Begräbnisformen.

Wir wollen hier trotzdem immer mal wieder interessante Alternativen vorstellen – denn die Tendenz geht dahin, individuelle Formen der Bestattung zu finden. Es gilt mehr denn je: Je individueller das Leben, desto individueller auch die Vorstellungen über die Zeit danach.

„Emergence“, das wir auf einer Reise durch die USA kennen gelernt haben, ist stark davon geprägt, eine Einheit mit der Natur zu schaffen. Aus dem Sargbehälter wächst ein Baum, wird gar Energie erzeugt, die ein Dauerlicht, ein Totenlicht erzeugt, dass sich aus der Natur speist.

first-prize-11„Nichts geht verloren, nichts wird geschaffen, alles verwandelt“, so ist das Motto des Erfinders dieser Begräbnisform. Das Projekt zielt darauf ab, den Friedhof zu einem Reservoir des Lebens, einem Ort der Ruhe und der Andacht für die Familie und Freunde der Verstorbenen zu machen.

Der obere Teil  von „Emergence“ besteht aus zwei Elementen – das „Reservoir des Lebens“, das in direkter Verbindung mit dem Sarg des Verstorbenen steht und dem (sichtbaren) Teil für die Andacht. Diese beiden Module sind aus einem speziellen Beton gemacht, der das Wachstum von Mikroorganismen fördert und einen Teil des atmosphärischen CO2 absorbiert.

first-prize1

Wenn Sie solche besonderen Formen der alternativen Bestattung interessieren, dann sollten Sie mit uns sprechen – wir werden für Sie gerne ausloten, was machbar ist.