Die Pokémon Go-Welle schwappt auch auf Friedhöfe in Hannover.
Wie ist das einzuschätzen?

Pokémon Go auf dem Friedhof

Die Pokémon-Welle scheint unaufhaltbar und in die Medien werden wir immer noch davon überschwemmt. Das kann man gut finden oder nicht, kleine Monster auf seinem Handy zu fangen und dafür weite Fußmärsche auf sich zu nehmen, an der frischen Luft sein und die Wirtschaft in der Nachbarschaft zu stärken – das hört sich aber gar nicht so schlecht an, oder?

Pokémon, ein fiktives Spiel, das Anfang der Zweitausender seinen Siegesfeldzug in Form von Gameboy-Spielen und Spielkarten begann, erlebt jetzt zirka 15 Jahre später seine Erfrischungskur auf den Smartphones. Der Erfolg liegt auch sicher daran, dass es teilweise kostenlos heruntergeladen und gespielt werden kann.

Zum Ablauf: Überall sind auf der Pokémon-Karte (die via Google-Maps abgeglichen wird) so genannte Pokéshops und Arenen zu finden. Aber, es gibt sie auch auf Friedhöfen und in der Nähe von Kirchen – sogar beim Holocaust-Denkmal in Berlin kann man spielen. Dabei darf man sich schon fragen, ob das wirklich sein muss, da diese Orte ja zum Trauern sind oder um das Andenken der Verstorbenen zu wahren. Weiterlesen