Klimaschutz: Wie kommt die Urne auf den Friedhof?

Klimaschutz beim Urnenversand in Hannover

Das kennen Sie schon als regelmäßige Leser unseres Blogs „Wissen und Erfahrung“: Wie eine verstorbene Person zum Krematorium kommt, und wie der Ablauf davor ist haben wir in anderen Artikeln schon mehrfach besprochen – doch dieses Mal beantworten wir die Frage: „Wie kommt die Urne wieder zurück?“. Wie Sie es bei Friedrich Cordes Bestattungen zu Recht erwarten können, ist diese Antwort zumindest ungewöhnlich.

Mehrere Möglichkeiten bieten sich an – die erste Möglichkeit ist, dass die Urne einfach per Post übersendet wird. Der Urnenversand per Post ist meistens die kostengünstigste Möglichkeit, eine Urne von A nach B zu transportieren. Obwohl es sich beim Urnenversand um ein Spezialprodukt ähnlich des Versands von Wertgegenständen handelt, sprechen sich manche Kunden jedoch explizit dagegen aus und wünschen die persönliche Begleitung der Urne durch einen Mitarbeiter. Auf diese Weise haben wir bereits mehrfach Urnen mit dem Flugzeug ins europäische Ausland überführt. Weiterlesen

Alternative Bestattungsformen: Mal schnell eine Umbettung?

Ruheforst - Alternative Bestattung

In einem Trauerfall haben die meisten Angehörigen den Wunsch, dass einfach alles schnell vorbei und erledigt ist – und so werden manchmal Dinge ausgewählt, die man danach eigentlich gar nicht mehr gut findet. Dabei ist es am Dramatischsten, wenn die falsche Wahl eines Friedhofes oder einer Grabstelle in die Tat umgesetzt wurde. Im Nachhinein merkt man dann, dass man vielleicht gegenüber anderen Friedhöfen ein paar hundert Euro gespart hat, der Weg zu eben diesem aber mit Hin- und Rückweg bereits nach ein paar Besuchen diese Summe wieder verschlingt. Oder es halt nicht sehr schön oder ungepflegt auf der aktuellen Gräberanlage ist. Was liegt da näher als die Umbettung auf einen anderen Friedhof oder eine Beisetzungsform mit alternativen Angeboten. Das geht tatsächlich recht problemlos. Weiterlesen

Keramikurnen – antike Tradition und moderne Bestattungsform

Künstlerin Hannover Urnen

Seit dem Beginn der jüngeren Bronzezeit gingen die Menschen dazu über, ihre Toten teilweise mit Grabbeigaben auf großen Scheiterhaufen zu verbrennen und zumeist in Keramikurnen zu bestatten.

Tatsächlich sind diese Bestattungsgefäße aus Ton generell wohl die ältesten bekannten Materialien, die auf diese Weise genutzt wurden. Das belegen Funde, die mehr als 18.000 Jahre alt sind. Die Brandbestattung blieb bis in das frühe Mittelalter hinein die übliche Beisetzungsform, die erst im Laufe der ab 800 nach Christus einsetzenden Christianisierung allmählich von der Körperbestattung abgelöst wird.

Heutzutage tritt dieser religiöse Kontext zunehmend in den Hintergrund – aus hygienischen sowie aus Kostengründen wurde daher die Feuerbestattung im 19. Jahrhundert wieder populär. Das erste deutsche Krematorium wurde 1878 in Gotha gegründet. Das erste Krematorium in Hannover wurde von Konrad Wittmann entworfen und 1924 auf dem Stadtfriedhof Seelhorst fertig gestellt. Die Anlage war mehr als 70 Jahre in Betrieb, konnte allerdings den Ende der 1990er Jahre notwendigen Umweltstandards nicht mehr angepasst werden. Weiterlesen

Bios-Urnen lassen Bäume wachsen

BIOS-Urnen in den Bäume wachsen

Hat sich nicht schon jeder mal gewünscht auch noch nach seinem Tod etwas Sinnvolles für die Allgemeinheit zu schaffen? Das geht mit neu geschaffenem Grün: Mit Bäumen – die ja den Lebenszyklus perfekt repräsentieren. Das Unternehmen estudimoline aus Barcelona stellt bereits mehrfach mit Preisen versehene Bios-Urnen aus Karton her, die zu 100 Prozent biologisch abbaubar sind und aus denen am Ende ein großer Baum erwächst. Weiterlesen

Baum des Lebens: Eine alternative, natürliche und naturnahe Bestattung

Baum zur Bestattung im eigenen Garten

Mit „Tree of Life“ gibt es eine echte Alternative zu anderen Bestattungsformen, da man den geliebten Menschen wirklich nah bei sich haben kann. Der Baum, der die Asche des verstorbenen Angehörigen aufnimmt, wird nach angemessener Zeit, zusammen mit einer Dokumentation zur Auspflanzung etwa im eigenen Garten weiter gegeben. Damit werden die Bestimmungen für Bestattungen, wie sie in Deutschland herrschen, umgangen. Weiterlesen

Günstige oder „billige“ Bestattung in Hannover – gibt es die?

Heutzutage entscheiden sich immer mehr Menschen, ihre Trauer nicht durch aufwändige Begräbnisse zum Ausdruck zu bringen, sondern wählen für sich andere Wege des Gedenkens. Oft sind das Hinterbliebene, die als letzte aber sehr entfernte Angehörige für die Beisetzung eines Menschen verantwortlich sind. Daher gilt auch für uns: Eine günstige, ja billige Bestattung muss möglich sein, und zwar dann, wenn es den Umständen entspricht. Klar ist aber auch, dass eine solche Bestattung nicht von minderer Qualität sein darf. Für uns sind die Wünsche der Hinterbliebenen wichtig, auch eine nicht ganz so aufwändige Bestattung wird von uns selbstverständlich mit größter Pietät und Respekt durchgeführt. Weiterlesen