Leitfaden für Trauernde: Wie verhalte ich mich während der Trauerfeier?

Wie verhalte ich mich auf Trauerfeiern?

Wie bei jeder Veranstaltung haben sich auch bei Trauerfeiern über die Jahre bestimmte Benimmregeln eingeschliffen, die natürlich kein „Muss“ sind, aber doch für die meisten Besucher und Trauernde einen guten Leitfaden darstellen. Generell ist man am besten beraten, wenn man sich schlicht, diskret und ruhig verhält. Um es mal etwas präziser zu machen, haben wir einen Leitfaden mit einigen “Do’s und Dont’s“ zusammengestellt. Weiterlesen

Trauern unter Zeitdruck? Muss nicht sein!

Häufig bekommen wir Anfragen von Kunden, die eine sehr individuelle Vorstellung von einer Trauerfeier haben, die sie auch in die Tat umsetzen möchten – es für sie zu einer angemessenen Abschiednahme von den Verstorbenen gehört.

Auf der praktischen Ebene sind diese Sonderwünsche in erster Linie mit einem erhöhten zeitlichen Umfang der Trauerfeier verbunden: Wenn etwa neben dem Geistlichen oder dem Trauerredner noch Verwandte oder Arbeitskollegen der Verstorbenen eine Ansprache halten möchten, muss dafür genug Zeit eingeplant werden. Auch besondere Wünsche bezüglich der Dekoration erfordern einen Zeitpuffer für den Auf- und Abbau. Weiterlesen

Exklusive Trauerfeiern im Künstler-Atelier in der Innenstadt von Hannover

Bei Cordes Bestattungen versuchen wir ja immer etwas Besonderes zu bieten – abseits ausgetretener Pfade. Auch Trauerfeiern ändern ihr Gesicht – vor allem möchte ja nicht jeder in eine Kirche oder Kapelle oder ist mit der Atmosphäre eines solchen Raums einverstanden. Darum sind wir eine exklusive Partnerschaft mit einem Künstler-Atelier eingegangen, das uns und unseren Kunden neue Möglichkeiten eröffnet. Weiterlesen

Urnenbeisetzungen: Warum dauert es so lange, bis der Bestatter einen Termin anbieten kann?

Immer wieder fragen uns die Angehörigen, warum wir ihnen vor der Einäscherung noch keinen (kurzfristigen) Termin zur Urnenbeisetzung geben können. Vor einigen Wochen erreichte uns ein Anruf einer Ratsuchenden. Sie sagte uns, dass ihr Schwiegervater verstorben sei und die Einäscherung eigentlich zwei Tage später stattfinden solle. Die Urnenbeisetzung war für fünf Tage später geplant; es erschien bereits eine Traueranzeige in der örtlichen Zeitung, alle Blumen waren bestellt und Verwandte aus ganz Deutschland hatten sich die Trauerfeier bereits im Kalender eingetragen. Doch nun fragte sie uns, wie man alle Trauergäste erreichen könne, um ihnen mitzuteilen, dass die Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung doch nicht wie geplant stattfindet.  Weiterlesen

Hausaufbahrung und Abschiednahme – von Ronnenberg bis Hannover

Bis ins 19. Jahrhundert – im ländlichen Raum noch länger – wurden Verstorbene für den Zeitraum zwischen dem Tod und der Beisetzung zuhause aufgebahrt. Seit dem späten 18. Jahrhundert gab es jedoch aufgrund des fortschreitenden Wachstums der Städte eine Welle von Friedhofsverlegungen; darüber hinaus versuchte der Staat, stärkeren Einfluss auf das sich bis zu diesem Zeitpunkt unter kirchlicher Kontrolle befindlichen Bestattungswesen zu nehmen. So entstanden unter kommunaler Trägerschaft weit außerhalb der Städte repräsentative Friedhöfe mit Friedhofskapellen, Verstorbenenhallen und Verwaltungsgebäuden verbunden mit zunehmender gartenkünstlerischer Gestaltung als Kulisse.

Aus hygienischen Gründen wurden auf den Friedhöfen Verstorbenenhallen (Leichenhallen) errichtet und so die als hygienisch bedenklich betrachtete Hausaufbahrung abgelöst. Der Abschied von den Verstorbenen wurde somit auf die Trauerfeier reduziert, und die Leichenhallen wurden zum architektonischen Ausdruck einer technisch-hygienischen Denkweise sowie einer zunehmenden behördlichen Kontrolle und Bürokratisierung im Umgang mit den Toten. Weiterlesen