Warum lehnen Sozialämter es ab, Kosten für ein angemessenes Begräbnis zu übernehmen?

In unserem ersten Artikel zum Thema Bestattungsvorsorge und Sozialamt, hatten wir ja bereits deutlich gemacht, wie problembehaftet hier das Verhältnis sein kann. Unser Tipp war ganz klar, eine zweckgebundene Geldanlage für die Bestattungsvorsorge aus dem Gesamtvermögen auszugliedern, denn es darf einfach nicht auf Basis von pauschalen Freibeträgen argumentiert werden. Kurz: Auch für besondere Wünsche muss ausreichend Geld vorhanden sein.

In diesem zweiten Beitrag wollen wir kurz die typischen Gründe der Sozialämter aufführen, mit der sie üblicherweise begründen, entsprechendes Geld einzuziehen und nicht den Betroffenen zu belassen. Weiterlesen

Die Bestattungsvorsorge und das Sozialamt

Wenn Menschen pflegebedürftig werden und ein Umzug in ein Pflegeheim notwendig wird, kommt es häufig zu finanziellen Engpässen, so dass ein Antrag beim örtlichen Sozialamt auf Übernahme der Heimkosten gestellt wird. In diesem Fall fordert das Sozialamt den Pflegebedürftigen dazu auf, seine finanziellen Verhältnisse offenzulegen, um über den Antrag entscheiden zu können.

Häufig verlangen die Sozialämter – unberechtigterweise – die Kündigung von Bestattungsvorsorgeverträgen und damit einhergehend die Auflösung von eventuell vorhandenen Sterbegeldversicherungen oder für die Bestattung angelegten Treuhandguthaben. Weiterlesen

Statt Sozial- und Ordnungsamts-Bestattung: Finanzielle Absicherung durch richtige Bestattungsvorsorge

Zur finanziellen Absicherung von Bestattungsvorsorgeverträgen empfiehlt sich ein Treuhandkonto bei der „Deutschen Bestattungsvorsorge Treuhand AG“. Die für die Ausführung der im Vertrag festgehaltenen Bestattungswünsche vorgesehene Summe wird dort angelegt. So können neben den Kosten für die Bestatterleistungen (z.B. für Sarg, Überführung, Urne) dort auch die für die Friedhofsgebühren (Erwerb einer Grabstelle, Beisetzung, Friedhofskapelle), den Grabstein und für eine Grabpflege notwendigen Beträge angelegt werden.  Weiterlesen

Wenn das Ordnungs- oder Sozialamt die Bestattung durchführt

Kommt es zu einem Begräbnis, angeordnet oder finanziert durch städtische Behörden, bedeutet dies nicht, dass betroffene Angehörige alle Entscheidungsgewalt abgeben müssen. Auch wenn es keine direkte Kostenübernahmen gibt, können die Bestattungspflichtigen grundsätzlich über die Art der Besetzung entscheiden.

Das bedeutet etwa, dass wenn kein Wille der Verstorbenen für eine Feuerbestattung erkennbar oder nachweisbar ist, der Anspruch durch den Sozialhilfeträger nicht auf die in der Regel niedrigeren Kosten einer Feuerbestattung gekürzt werden kann. Das Gleiche gilt für die Beisetzung in einer anonymen Grabstätte, die nur erfolgen darf, wenn der Verstorbene diesen Wunsch ausdrücklich geäußert hat. Darüber hinaus entstehende Kosten für eine Trauerfeier werden übernommen, bei Grabsteinen ist die Lage strittig. Weiterlesen

Sozialamts- und Ordnungsamtsbestattungen in der Region Hannover

Der Preis wird zunehmend zum einzigen Auswahlkriterium im Bereich der Sozialbestattungen und Ordnungsamtsbestattungen; diese unterscheiden sich jedoch von einer „privat“ beauftragten Bestattung vor allem darin, dass hier nicht der Auftraggeber über den Umfang der Bestattung entscheidet, sondern allein die zuständige Behörde, die dann die kostengünstigste Ausführung wählt und damit stellvertretend für die Angehörigen rational handelt – rational allerdings vor allem aus der eigenen Perspektive. Weiterlesen