Was muss man bei anonymen Bestattungen beachten?

Immer wieder fragen uns Angehörige, wie genau eine anonyme Beisetzung abläuft. Und es wird häufig auch der Wunsch an uns als Bestatter herangetragen, „unter der Hand“ doch zu erfahren, wann und wo genau die Urne beigesetzt wurde. Daher haben wir einmal alle Fakten rund um das Thema zusammen getragen – und wir gehen ausführlich auf den Ablauf einer anonymen Bestattung ein. Weiterlesen

Bestattungsvorsorge: Gründe für die Wahl anonymer Bestattungen

Kennzeichnend für den Wunsch nach einer anonymen Bestattung sind neben ökonomischen vor allem altruistische Gründe: „Man will den Hinterbliebenen nicht zur Last fallen. Niemand soll einen Totenort aufsuchen oder für ihn in irgendeiner Weise aufkommen müssen.“ (Klie 2008: 46; vgl. Assig 2007: 28). Dabei sieht Thieme einen Bezug zum Alter: Die anonyme Bestattung ist unter 75–85-Jährigen am verbreitetsten, was er nicht nur mit der Zumutbarkeit der Grabpflege, sondern auch mit einem in diesem Alter ausgedünnten sozialen Beziehungsgeflecht sowie der Furcht vor einem ungepflegten Grab begründet (vgl. Thieme 2011: 35 f.). Weiterlesen

Anonyme Bestattung in Empelde, Ronnenberg und Hannover

Der einzige Ausweg aus der Entwicklung des so genannten „Reformfriedhofs“ – die dazu führte, dass sich Friedhöfe in streng reglementierte, „schematische Steinwüsten“ wandelten – wurde für immer mehr Bürger ab Mitte der 1970er-Jahre die anonyme Bestattung.

Bedingt durch die ganz anders geartete Bestattungskultur in der ehemaligen DDR haben heute anonyme Beerdigungen in einzelnen ostdeutschen Städten einen Anteil von bis zu 70 Prozent an den gesamten Bestattungen. Und analog zur Feuerbestattung erreicht die anonyme Bestattung in Großstädten höhere Anteile als in ländlich geprägten Regionen – doch auch dort lassen sich mittlerweile längst Zuwächse beobachten. Weiterlesen