Bios-Urnen lassen Bäume wachsen

BIOS-Urnen in den Bäume wachsen

Hat sich nicht schon jeder mal gewünscht auch noch nach seinem Tod etwas Sinnvolles für die Allgemeinheit zu schaffen? Das geht mit neu geschaffenem Grün: Mit Bäumen – die ja den Lebenszyklus perfekt repräsentieren. Das Unternehmen estudimoline aus Barcelona stellt bereits mehrfach mit Preisen versehene Bios-Urnen aus Karton her, die zu 100 Prozent biologisch abbaubar sind und aus denen am Ende ein großer Baum erwächst. Weiterlesen

Grabsteine – die Herkunft genau prüfen

Auch die Steine an vielen Gräbern in Hannover und Region sind nicht unbedingt alle aus Deutschland, geschweige denn aus dem Umkreis. Das Thema Nachhaltigkeit schein in diesem Zusammenhang eigentümlich – doch geht es hier auch um die (Transport-)Kosten, die Hersteller und die Herkunft. Auch Grabsteine sind also mit Bedacht auszuwählen.

Seit den neunziger Jahren hat in Deutschland die Verbreitung von Grabsteinen aus Indien und China deutlich zugenommen, so berichtet die Webseite des XertifiX e.V., der sich mit Kontrolle von Steinen beschäftigt. Diese häufig industriell gefertigten Produkte können zu ganz anderen Preisen eingekauft werden als ein in Deutschland hergestellter Grabstein. Weiterlesen

Die Bestattung im Mittelalter

Vor der ersten Welle der Friedhofsverlegungen im Verlauf des 16. Jahrhunderts wurden Verstorbene im Umkreis der Kirche auf dem Kirchhof oder vereinzelt auch in einer privilegierten Grabstätte direkt in der Kirche bestattet, wobei das Bestattungswesen fest in kirchlicher Hand war (vgl. Sörries 2009a: 47). Das Dasein der Verstorbenen endete nach mittelalterlichem Verständnis keinesfalls mit dem Tod: Man glaubte vielmehr an eine Weiterexistenz der Toten (vgl. Nölle 2003: 76; Sörries 2009a: 73 f.) und „ging von einer gegenseitigen Einflussnahme aus“ (Assig 2007: 43). Weiterlesen

Grabmale – was man dazu wissen sollte

Grab, Grabstätte oder Ruhestätte – oder eben Grabmal, wie immer man es nennt, es gibt mehrere Dinge, die man dazu grundsätzlich wissen sollte. Das fängt mit dem Grab selbst an, der Definition was man darunter versteht, bis hin zu Bedingungen, zu Rechten und Pflichten. An dieser Stelle eine kleine Zusammenfassung.

Eine Grabstätte ist eine räumlich abgegrenzte Fläche für die Beisetzung von Särgen oder Urnen. Sie kann eine oder mehrere Grabstellen umfassen, deren Anzahl entscheidend für die fälligen Gebühren ist. Wichtig zu beachten ist, dass an einer Grabstätte durch die Entrichtung der Gebühren kein Eigentum erworben wird, sondern nur ein Nutzungsrecht. So genannte Wahlgrabstätten können nach dessen Ablauf für eine weitere Nutzung verlängert werden – bei Reihengrabstätten ist eine solche Verlängerung ausgeschlossen, sie fallen nach Ablauf des Nutzungsrechtes an den Friedhofsträger zurück. Weiterlesen