Hannover: Februar 2017. Aus dem Alltag eines Bestatters

Cordes Bestattungen Hannover

Es gibt viele außergewöhnliche Berufe auf dieser Welt – für viele Leute ist das der Bestatter.

Oft trifft man auf Partys Leute, die das erste Mal einen Bestatter kennen lernen; noch kurioser ist es für die Gäste wenn man noch jung ist: „Bestatter … die sind doch immer voll alt.“ Ja, auch diese Herren, denen man auf seinem Lebensweg begegnet ist, waren irgendwann mal jung.

Auch ranken sich einige ‘Mysterien’ um diesen Beruf: „Ihr fahrt doch bloß die ganze Zeit mit dem Auto rum, oder müsst auf Trauerfeiern den Sarg tragen”. Naja, so einfach ist es dann doch nicht, und deswegen schreiben wir heute mal auf, wie ein gut durchgeplanter Tag bei einem Bestatter aussieht. Natürlich gibt es aber auch – wie in jedem anderen Beruf – Tage, wo einfach mal „nicht so viel los ist“ und man sich mit der Buchführung des Vormonats beschäftigen „darf“. Weiterlesen

Seelhorst:
Ein Reform-Friedhof in Hannover

Seelhorst Stadtfriedhof Hannover

Der Friedhof Seelhorst entstand 1919 als dritter Stadtfriedhof in Hannover. Er ist symmetrisch gegliedert, alle Wege sind rechtwinklig angeordnet. Auch die einzelnen Friedhofsabteilungen sind streng geometrisch im Stil eines architektonisch gestalteten Parkfriedhofs mit einer axialen Gestaltung. Dabei entspricht die über den Friedhof führende Lindenallee in den Abmessungen einer Allee im Berggarten in Herrenhausen. Seinem Gesamtcharakter nach repräsentiert er einen typischen Reformfriedhof – ein Paradebeispiel zeitgenössischer deutscher Planung Anfang des 20. Jahrhunderts.

Daran liegen die vom Architekten Konrad Wittmann entworfenen Bauten (zwei Kapellen, Krematorium, Betriebsgebäude), die dieser im expressionistischen Klinkerstil (Backsteinexpressionismus) der 1920er Jahre anlegte. Diesem Baustil entsprechen das Anzeigerhochhaus in Hannover und das Chilehaus in Hamburg. Das regte damals auch das Fachmagazin „Der Baumeister“ an, einen ausführlichen Bericht über diese prägnanten Friedhofsbauten zu veröffentlichen. Weiterlesen

Gruft und Mausoleum in Hannover: Zeitgemäße Begräbnisorte?

Als ich das erste Mal auf dem Stadtfriedhof in Stöcken war, sind mir sofort die Mausoleen aufgefallen, die direkt hinter der Mauer parallel zur Straße stehen. Diese fallen sofort ins Auge und versprühen den Glanz vergangener Tage. Man muss dabei unterscheiden zwischen oberirdischen und unterirdischen Mausoleen– wobei nach heutigen Sicherheitsaspekten sich eher eine unterirdische Gruft anbietet.

Die Gruft muss man sich wie einen Keller vorstellen, die zumeist mit Abluftschlitzen versehen sind, da die Särge ja ohne weitere Präparation der Verstorbenen dort beigesetzt werden. Verschlossen werden diese Grüfte zumeist mit einer großen Steinplatte, bei der es unmöglich ist, diese ohne technisches Gerät wieder zu entfernen. Dennoch sieht man auch bei den Mausoleen auf dem Friedhof in Stöcken, dass mehrfach versucht wurde in diese einzubrechen. Weiterlesen

Hannover: Grab nach Beisetzung offen gelassen – Cordes Bestattungen führt Qualitätssicherung ein

Am Montag dem 20. Oktober fand die Urnenbeisetzung von Herrn E. im Seelwald auf dem Friedhof Seelhorst in Hannover statt. Die Beisetzung verlief sehr gut, und im Anschluss fuhr unser Team wieder zurück ins Büro. Was bei diesem Trauerfall am nächsten Tag passierte, erschreckte uns dann alle. Und führte dazu, dass wir nun bei Bestattungen – nicht nur in Hannover – eine neue Qualitätssicherung eingeführt haben. Weiterlesen

Was muss man bei anonymen Bestattungen beachten?

Immer wieder fragen uns Angehörige, wie genau eine anonyme Beisetzung abläuft. Und es wird häufig auch der Wunsch an uns als Bestatter herangetragen, „unter der Hand“ doch zu erfahren, wann und wo genau die Urne beigesetzt wurde. Daher haben wir einmal alle Fakten rund um das Thema zusammen getragen – und wir gehen ausführlich auf den Ablauf einer anonymen Bestattung ein. Weiterlesen